ZETEL - Ihren letzten Heimspieltag dieser Saison musste die 2. Volleyball-Frauenmannschaft des TuS Zetel in der Kreisklasse gegen den Tabellendritten TuS Bloherfelde und den Aufstiegskandidaten SV Nordenham bestreiten – und hat sich dabei bestens geschlagen.

Als jüngste Mannschaft in der Staffel mit einem Durchschnittsalter von 14,5 Jahren ist es ein schweres Unterfangen, gegen die deutlich älteren und größeren Frauen anzutreten. In ihrem ersten Jahr in der Kreisklasse stehen die Frauen des TuS Zetel dennoch mit dem sechsten Tabellenplatz gut da.

„Wir haben nichts zu verlieren“ lautete ihr Motto des Spieltages. Verloren haben die Zetelerinnen jedoch ihr erstes Spiel gegen Bloherfelde mit 1:3. Schon der erste Satz ging deutlich mit 25:10 an die Gäste. Im zweiten Satz kämpften sich die Zeteler Frauen zu einem 25:22 heran. Der dritte Satz begann ausgeglichen bis zum Stand von 14:14. Danach konnte sich der TuS Zetel leicht absetzen und den Satz mit 25:21 für sich entscheiden. Im vierten Satz ging nichts mehr und die Gäste aus Bloherfelde gewannen eindeutig mit 25:8.

Nach dieser Niederlage folgte gegen die Frauen aus Nordenham ein wahrer Volleyball-Krimi. Schon im ersten Satz kämpften die Zetelerinnen beherzt. Bis zum Stand von 23:23 lagen sie annähernd durchgängig in Führung. Leider fehlte das nötige Quäntchen Glück, um den Satz noch zu gewinnen. Nordenham ging mit 25:23 Punkten und 1:0 Sätzen in Führung.

Im zweiten Satz setzte sich Nordenham zudem eindeutig mit 25:13 durch. Alles schien festgelegt, nur noch ein Satz war zu spielen. Völlig unerwartet starteten die Zeteler Frauen im dritten und entscheidenden Satz mit einer Spielfreude und Leistungsbereitschaft durch. Einmal die Führung übernommen, war der Satz mit 25:17 Punkten gewonnen.

Jetzt sollte der vierte Satz die Entscheidung für die Gäste aus Nordenham bringen. Die Gastgeberinnen allerdings gaben bis zum Stand von 24:24 die Führung nicht aus der Hand und kämpften um jeden Ball. Beim Stand von 28:26 Punkten hatte der TuS Zetel den Ausgleich zum 2:2 nach Sätzen erzielt. Im Entscheidungssatz haben die Zetelerinnen die Führung nicht mehr abgegeben und den Satz schließlich mit 15:13 und damit das Spiel mit 3:2 Sätzen gewonnen – ein großer Erfolg der noch so jungen Mannschaft.

Besonders hervorzuheben sind neben der insgesamt geschlossenen Mannschaftsleistung der Zetelerinnen die Leistung von Mannschaftsführerin Jaane Sabzog, die die Spielerinnen immer wieder bestärkte und motivierte, sowie die sportliche Leistung der jüngsten Spielerin, Julia Schliephake (Jahrgang 1997), die alle neun Sätze hervorragend durchgespielt hat.