Zetel - Der Segelflugverein LSG Waterkant-Zetel ist gut in die neue Saison gestartet. Derzeit belegt der Club in der Qualifikationsliga zur Bundesliga im Segelflug den ersten Platz. „Wir hoffen das wir mit unseren Piloten bis zum Saisonende den Platz unter den ersten sieben Vereinen in Deutschland halten können, dann schaffen wir den Sprung in die zweite Bundesliga im Segelflug“, sagt der 2. Vorsitzende Eckhard Kaufeld.

Das Pfingstfest auf dem Flugplatz in Bohlenbergerfeld beschränkt sich dieses Mal auf einem normalen Flugbetrieb mit Bewirtung der Besucher. Beim „Fly In 2013“ am Sonntag von 10 bis 18 Uhr werden Piloten aus Norddeutschland erwartet.

Wie der Verein berichtet, werden die Streckenflüge zur dezentralen Wertung beim Online-Wettbewerb im Internet hochgeladen, um sich so in einer dezentralen Meisterschaft mit den anderen Vereinen zu messen. Ausschlaggebend für die Platzierung ist dabei die Länge und Art der geflogenen Strecke. Seit einigen Jahren gibt es aber eine parallele Wertung, bei der es um Geschwindigkeit und Teamgeist geht, dem sogenannten Liga-Fliegen. Mit Beginn der Saison 2013 haben sich die Zeteler Piloten vorgenommen, dabei besonders aktiv zu werden, um vielleicht in der nächsten Saison aufzusteigen und in der 2. Bundesliga fliegen zu können.

Den schnellsten Flug der Quali-Liga mit 113,94 Speedpunkten und den deutschen Speed-Tagessieg der dritten Runde holten sich Tim-Christian und Rinelde Markwald. Damit tragen sie maßgeblich zum guten Abschneiden der LSG Waterkant-Zetel (NI) bei. In der Gesamtwertung hat Waterkant erst acht Punkte von der maximal möglichen Punktzahl abgegeben und führt die Tabelle an.

In Höhen zwischen 1500 und 1800 Meter ermöglichten es Tim und Rinelde Markwald, ab der Mittagszeit einen langen und extrem schnellen „Schenkel“ (133 km/h im Durchschnitt) über fast 250 Kilometer zu fliegen. Zum Abend brach die Thermik relativ schnell zusammen. Es gelang leider nicht, das Dreieck zu schließen. Auf den letzten Metern musste der Motor angeschmissen werden. Schade für die OLC Plus-Wertung. Entscheidend für die Speedwertung ist aber, dass zweieinhalb gute Stunden dabei sind, in denen ordentlich geheizt wird.