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NWZonline.de Sport

Wie sich Mitspieler aus der DFB-Elf über Özil äußern

23.08.2018

Frankfurt/Main (dpa) - Von den 22 Fußball-Nationalspielern bei der Weltmeisterschaft in Russland hat sich weniger als die Hälfte zu Mesut Özils Rücktritt aus der DFB-Elf oder der von ihm angestoßenen Debatte über Rassismus in der Gesellschaft öffentlich geäußert.

Der Mittelfeldspieler hatte bei seinem Schritt unter anderem der Spitze des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) und Sponsoren Rassismus vorgeworfen. Seine Teamkollegen standen aber nicht im Fokus seiner Anschuldigungen.

Manuel Neuer: "Ich denke, dass er es (Rassismus) in der Mannschaft überhaupt nicht erfahren hat." (am 2. August in München)

Toni Kroos: "Der Anteil, der in seiner Erklärung gut und richtig angesprochen wird, wird leider durch den wesentlich höheren Anteil an Quatsch überschattet. (...) Ich denke, dass er selbst weiß, dass es Rassismus innerhalb der Nationalmannschaft und des DFB nicht gibt." (am 16. August in der "Bild"-Zeitung)

Thomas Müller: "Von Rassismus im Sport und in der Nationalmannschaft kann absolut keine Rede sein." (am 3. August in Rottach-Egern)

Jérôme Boateng: "Es war mir eine Freude, Abi." (am 23. Juli auf Twitter)

Timo Werner: "Ich finde es schade, dass es so endete. Er hat viel für Deutschland geleistet, beim WM-Titelgewinn in Brasilien war er Stammspieler." (am 15. August im "SportBild"-Interview)

Antonio Rüdiger: "Danke an einen der besten Fußballer, mit dem ich je zusammengespielt habe. (...) Die Echten werden sich immer an die Freude erinnern, die du uns während deiner Karriere im DFB-Team gebracht hast." (am 23. Juli auf Twitter)

Julian Draxler: "Mesut Abi, deine Technik am Ball hat Spielern wie mir die Tür zum DfB-Team geöffnet. Danke, für das was du für den deutschen Fußball getan hast." (am 23. Juli auf Instagram)

Matthias Ginter: "Ich kenne jetzt auch nicht alle Hintergründe und weiß, was genau abgelaufen ist, aber ich glaube, dass der Fußball generell immer ein gutes Bindeglied war, der Spieler aus verschiedenen Ländern und verschiedene Religionen zusammengeführt hat." (am 27. Juli auf dem "Kicker"-Online-Auftritt)

Leon Goretzka: "Die Leute, die sich gerne zu Rücktritt und dem Post äußern möchten, haben das gemacht. Ich denke, dass es dabei bleiben sollte. (...) Deswegen möchte ich persönlich dazu nichts sagen." (am 2. August in München)

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