Die 70-jährige Hille Stolle ist bei der Sandkruger Schleife von Anfang an dabei. Dieses Jahr bewältigte die Sandkrugerin zum letzten Mal die Strecke über 13 Kilometer.

Jürgen Lakeberg erzählte mir, dass die 18. Auflage der Schleife Ihre letzte Teilnahme wird. Stimmt das?

Stolle Dieses Jahr bin ich zum letzten Mal die 13 Kilometer gelaufen. Vielleicht nehme ich nächstes Jahr die Fünf-Kilometerstrecke in Angriff.

Sie sind ein echtes Urgestein der Sandkruger Schleife. Wie oft haben Sie bisher teilgenommen?

StolleIch war schon bei der ersten Schleife dabei. Zwischendurch habe ich ein paar Mal pausieren müssen. Insgesamt bin ich bei 15 von 18 Auflagen der Schleife an den Start gegangen.

Hatten Sie sich ein Ziel für Ihre letzten 13 Kilometer in Sandkrug gesetzt?

StolleIch wollte auf keinen Fall als Letzte ins Ziel gehen. Das habe ich bisher in jedem Jahr geschafft. Zum Glück konnte ich auch dieses Jahr wieder zwei Läufer hinter mir lassen.

Wie kamen Sie zu Beginn darauf, an der Sandkruger Schleife teilzunehmen?

StolleIch komme eigentlich aus dem Triathlonsport. Als ich damit angefangen habe, gab es in Sandkrug leider noch keine Leichtathletikabteilung. Aber der 13-Kilometerlauf hat mich schon vor 18 Jahren sofort gereizt.

Wie geht es nun für Sie weiter? Haben Sie besondere sportliche Highlights, auf die Sie sich in nächster Zeit freuen?

StolleNicht direkt. Ich möchte wieder ein bisschen mehr im Triathlonsport tätig werden. Ich könnte mir auch gut vorstellen, demnächst an weiteren Wettkämpfen teilzunehmen. Gemeldet habe ich mich für Wettkämpfe in naher Zukunft aber bisher noch nicht.

Lars Puchler
Lars Puchler Redaktion Lokalsport Ammerland