Cloppenburg - Die Saison in der Dritten Liga ist für die Volleyballerinnen des TV Cloppenburg mit einem 3:2-Erfolg (25:18, 24:26, 25:15, 23:25, 15:12) über die SG Langenfeld zu Ende gegangen. Große Freude über den Sieg und Platz drei in der Endabrechnung kam vor knapp 200 Zuschauern aber kaum unter den Spielerinnen auf.
„Es war irgendwie schon ein komisches Spiel“, gab Trainer Panos Tsironis die Atmosphäre wieder. Denn es galt, sich von zwei Spielerinnen zu verabschieden. So wird bekanntlich Gwendolin Lake, die in Köln studiert, zu Bayer Leverkusen wechseln und damit in jener Zweiten Liga spielen, für die der TVC nicht gemeldet hatte.
„Am Dienstag werden wir mit dem Vorstand und den Spielerinnen darüber reden, wie unsere Ziele für die neue Saison lauten werden“, möchte Tsironis möglichst schnell die Perspektiven kennen. Das dürfte Simone Elsner nur noch am Rande interessieren, da sie ihre Karriere beendet.
Entsprechend überwog eher der Abschiedsschmerz die Freude über den Erfolg im Tiebreak. Aber mit der erst 16-jährigen Irene Kötter, die im fünften Satz quasi ins kalte Wasser geworfen wurde, da Heike Schleifer (Hüftprobleme) ausstieg, deutet sich die Zukunft beim TVC an.
Die Gastgeberinnen spielten zunächst sehr solide, mussten auf Lena Middendorf verzichten, die zwar auf der Bank saß, aber wegen eines Autounfalls zwei Tage zuvor doch mit den Umständen zu kämpfen hatte. Nach glattem Gewinn des ersten Satzes (25:18) häuften sich die Fehler des TVC, was die Gäste ebenso zum knappen Satzausgleich nutzten wie im vierten Abschnitt, nachdem der TVC Satz drei klar beherrscht hatte. Im Tiebreak, in dem Irene Kötter gut von ihren Kolleginnen geführt wurde, gab der TVC zwar ein 12:8 aus den Händen, gewann aber noch mit 15:12 Satz und Spiel.
TVC: Lake, Buschmann, Raker, Albers, Schleifer, Döring, Hinxlage, Meyer, Kötter.
