Oldenburg - In der 14 Teams zählenden Handball-Bundesliga der Frauen belegt der VfL Oldenburg nach 19 von 26 Spielen den siebten Tabellenplatz. In einer anderen Rangliste ist der VfL dagegen Spitzenreiter: Kein anderer Bundesligist zählt so viele Zuschauer. 1044 Besucher kommen im Schnitt zu den Heimspielen der Oldenburgerinnen in die kleine EWE-Arena.
VfL Oldenburg Top
„Die Zuschauer honorieren unsere guten Leistungen in dieser Saison“, sagt Andreas Lampe, Geschäftsführer der VfL-Bundesliga-GmbH: „Wir haben nur einen Punkt Rückstand auf den Viertplatzierten. Außerdem spricht das Gesamtpaket in der kleinen Arena, zu dem neben dem Spiel unter anderem ein Fan-Talk gehört, die ganze Familie an. Vor der Corona-Pandemie lag unser Schnitt etwas unter der Grenze von 1000 Zuschauern. Dafür, dass wir jetzt darüber liegen, hat das Team ein Riesenkompliment verdient.“
Der Abstand zum Zweiten der Zuschauer-Rangliste, TuS Metzingen (1019), ist derzeit nur gering. Es ist aber sehr wahrscheinlich, dass der VfL seinen Schnitt am kommenden Wochenende steigern kann. Denn am Sonntag kommt der Nordrivale Buxtehuder SV um 16.30 Uhr in die kleine Arena, diese Partie zählt erfahrungsgemäß zu den bestbesuchten VfL-Heimspielen.
Überraschend weit unten steht in der Zuschauer-Rangliste die SG Bietigheim. Der Meister und Pokalsieger führt die sportliche Bundesliga-Tabelle mit 36:0 Punkten an. Zu den Heimspielen kommen im Schnitt aber lediglich 669 Zuschauer, das macht Platz neun in der Liste. In Oldenburg sind die VfL-Handballerinnen trotz ihrer Bundesliga-Spitzenposition in der Besucher-Rangliste aber nur die Nummer drei in Sachen Zuschauerzuspruch.
Baskets stark
Angeführt wird das stadtinterne Ranking von den Bundesliga-Basketballern der EWE Baskets Oldenburg. Durchschnittlich 5876 Zuschauer kommen bislang in dieser Spielzeit zu den Heimspielen in die große EWE-Arena, die 6000 Besuchern Platz bietet. Bei einigen Partien wird diese Zahl durch sogenannte Court-Side-Plätze, auf denen die Besucher dicht am Spielfeldrand sitzen, auf 6040 erhöht. Ligaweit stehen die Baskets mit ihrem Schnitt exzellent da, nur Alba Berlin hat mit 8644 einen höheren Wert. Die Baskets Bonn, die mit starken Leistungen ganz vorn in der Liga mitmischen, liegen mit einem Schnitt von 5742 knapp hinter den Oldenburgern.
VfB im Mittelfeld
Einen leichten Rückgang im Zuschauerschnitt verzeichnet der Fußball-Drittligist VfB Oldenburg. Insgesamt liegt der Schnitt bei 5192 Besuchern pro Spiel. Darin eingerechnet sind die beiden eher schwach besuchten Spiele gegen den Halleschen FC (20. Februar/1835) und Borussia Dortmund II (15. März/1268), die im Ausweichstadion in Hannover ausgetragen wurden. Rechnet man diese beiden Spiele heraus, beträgt der Schnitt der im Marschwegstadion ausgetragenen Heimspiele 5712 Besucher pro Match.
Am Karsamstag wurde diese Zahl beim bis dato letzten Heimspiel gegen den SV Wehen Wiesbaden (3722) aber deutlich verfehlt. Das bestbesuchte Heimspiel des VfB ist somit weiterhin das Duell gegen den SV Meppen am ersten Spieltag (9202).
In der Zuschauer-Rangliste der 3. Liga liegt der VfB auf dem elften Platz. Angeführt wird die Liste von Dynamo Dresden (23 595).
