ZWISCHENAHN - Das neunte Schachturnier um den Nordwest-Cup verlief diesmal besonders spannend. Vor der abschließenden siebten Runde waren acht Spieler gleichauf.

Von Manfred Hollmann

ZWISCHENAHN - „Zug um Zug zum Titel“. Dieses Motto galt für rund 200 Schachspieler, die sich für den Nordwest-Cup in Bad Zwischenahn angemeldet hatten.

Und bis zur letzten Runde hatten mindestens noch acht Spieler die große Chance auf den Gesamtsieg: In den Partien zwischen der weiblichen Großmeisterin Tatjana Melamed aus der Ukraine und Großmeister Normunds Miezis aus Lettland, Aleksander Karpatcehv (Russland) gegen Mads Boe (Dänemark), Klaus Berg (Dänemark) gegen Nikolai Pedersen (Dänemark) und Gerlef Meins (Brake) gegen Michael Wiertzema (Jever) musste sich der Turniersieg entscheiden. Alle acht Spieler hatten vor den abschließenden Partien jeweils 5 Punkte auf ihrem Konto. Der an Nummer eins gesetzte Alexander Naumann aus Solingen lag vor der letzten Runde nur auf Platz 13 mit einem Remis und einer Niederlage.

Sehr gut behauptete sich in dem hochkarätigen Turnier Sascha Mader vom ausrichtenden Schachlub „Schwarzer Springer“ aus Bad Zwischenahn. mit vier Punkten auf Rang 21. Noch besser platziert war Ernst Heinemann vom Schachclub Union Oldenburg mit 4,5 Punkten auf Platz 19. Beim B-Turnier lag nach der sechsten Runde Slavo Krneta aus Hermannsburg vorn vor Alexej Janzen und Christian Ziemann vom SK Wildeshausen.

Der Hauptorganisator des Turniers, Jürgen Wempe, sprach von einem „reibungslosen, fairen Ablauf“ der Veranstaltung im Alten Kurhaus und im Haus Feldhus.