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NWZonline.de Sport Weitere Sportmix

Okay" und "gut: Deutsche zum Start der Schwimm-WM im Mittelfeld

15.07.2017

Budapest (dpa) - Bei den Favoritensiegen zum Start der Schwimm-WM haben sich die deutschen Sportler mit Mittelfeldplätzen begnügen müssen. Das erste Gold bei den Wasserspringern sicherten sich in Budapest erwartungsgemäß die Dauersieger aus China.

Beim Erfolg von Ren Qian und Lian Junjie belegten Christina Wassen (Berlin) und Florian Fandler (Halle/Saale) im Mixed-Synchronspringen vom Zehn-Meter-Turm einen ordentlichen achten Rang.

Ohne Vize-Weltmeister Rob Muffels reihten sich die Freiwasserschwimmer Marcus Herwig aus Magdeburg und Ruwen Straub aus Würzburg am Samstag bei der allerersten Medaillenentscheidung in Ungarn auf den Rängen 26 und 28 ein. Der Sieg im Rennen auf dem Plattensee über fünf Kilometer ging an den französischen Olympiadritten Marc-Antoine Olivier.

Synchronschwimmerin Swetlana Kolesnitschenko sicherte Russland mit ihrem WM-Titel in der Technischen Kür die insgesamt 50. Medaille in dieser von ihrer Nation dominierten Sportart. Die Berlinerin Michelle Zimmer hatte am Freitag in der Qualifikation Rang 17 belegt.

Bis zum 30. Juli geht es in Ungarn um die WM-Ehren. Die prestigeträchtigen Beckenwettbewerbe finden erst in der zweiten Hälfte der Titelkämpfe statt. Bevor Weltmeister Marco Koch und die Weltjahresbesten Philip Heintz und Franziska Hentke in das Geschehen eingreifen, sollen Wasserspringer bei 13 und Freiwasserschwimmer bei 7 Entscheidungen für gute Ergebnisse sorgen.

Mit der Vorstellung seines Mixed-Duos war Wassersprung-Bundestrainer Lutz Buschkow einverstanden. "Wir wollten eine Top-8-Platzierung erreichen und das haben wir geschafft", sagte er zur Punktlandung. "Für den ersten WM-Einsatz zusammen, eine gute Leistung." My Phan und Dominik Stein hatten vor zwei Jahren Rang 14 belegt.

Vor Balatonfüred fingen die Freiwasser-Asse zumindest turbulent an. Der 23-jährige Straub schwamm mit viel Mut gleich an die Spitze des Feldes. Der im Freiwasser unerfahrene Schwimmer fiel nach längerer Führung aber mehr und mehr zurück. Der 21-jährigen Herwig klagte nach den Renn-Strapazen bei seinem ersten internationalen Großereignis über Kopfschmerzen und Schwindel. Seine Lippe hatte bei den Positionskämpfen auch etwas abbekommen.

Beide haben abgerufen, was wir erwartet haben", sagte Bundestrainer Stefan Lurz am Tag vor dem Start von Angela Maurer und Finnia Wunram über zehn Kilometer. "Vielleicht wäre der eine oder andere Platz besser drin gewesen, aber man muss Erfahrung bekommen. Ein Platz im Mittelfeld ist okay.

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