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Solja gegen Solja: Tischtennis: Deutschland verliert Schwestern-Duell bei WM

02.05.2018

Halmstad (dpa) - Solja gegen Solja: Das Achtelfinale zwischen Deutschland und Österreich bei der Tischtennis-Mannschafts-WM war am Mittwoch nicht nur ein Nachbarschafts- sondern auch ein Schwestern-Duell.

Petrissa Solja und das deutsche Team verloren dabei in Halmstad mit 2:3 gegen Amelie Solja und die österreichische Auswahl. Die Belohnung für eine starke Weltmeisterschaft blieb den deutschen Frauen dadurch verwehrt: ein Viertelfinale gegen den übermächtigen Titelverteidiger und Olympiasieger China.

Ich bin stolz auf meine Mannschaft", sagte Petrissa Solja trotzdem. Und auch Bundestrainerin Jie Schöpp meinte: "Wir wollten bei dieser WM unter die besten zwölf Mannschaften kommen. Das haben wir geschafft. Und das, obwohl wir vor dem Turnier verunsichert waren.

Diese Verunsicherung hatte auch etwas mit ihrer besten Spielerin zu tun. Denn Petrissa Solja legte zwischen der Einzel-WM in Düsseldorf und der Mannschafts-WM in diesem Jahr eine mehrmonatige Pause ein, weil sie von ihren eigenen Erfolgen so erschöpft und müde war.

Dass es die 24-Jährige überhaupt bis zu dieser WM schaffte, war ihr erster Erfolg. Dass sie in Halmstad sieben ihrer zehn Spiele gewann, ihr zweiter. Das Schwestern-Duell gab dieser WM noch einmal eine besondere Note - auch wenn beide nicht direkt aufeinander trafen. Petrissa Solja gewann gegen Liu Jia (3:0) und verlor gegen Sofia Polcanova (2:3). Amelie Solja unterlag Nina Mittelham in 2:3 Sätzen.

Die beiden Schwestern wuchsen in einer tischtennis-verrückten Familie auf. Ihre Mutter Dagmar Solja-Andruszko spielte für den ATSV Saarbrücken in der Bundesliga, ihr Vater Pavel Solja trainierte alle seine Töchter. Beide Schwestern schafften es jeweils schon im Schülerinnen-Alter in die Bundesliga und in die Nationalmannschaft.

Doch während Petrissa Solja in ihrer Karriere schon WM-Dritte im Mixed und Olympia-Zweite mit der Mannschaft wurde, sah die drei Jahre ältere Amelie in Deutschland irgendwann kein Vorankommen mehr und wechselte nach Österreich. Da sie eine österreichische Großmutter hat, erhielt sie 2011 die Staatsbürgerschaft der Nachbarrepublik.

Petrissa Solja war also immer die erfolgreichere von beiden - zahlte genau dafür aber im vergangenen Jahr einen hohen Preis. Erst plagte sie eine Verletzung am Schlagarm, dann ein Gefühl der Erschöpfung. Ihren Schläger legte sie bis Januar für mehrere Monate in die Ecke.

Ich habe diese Pause gebraucht", sagte Solja. "Mit fünf Jahren habe ich angefangen, Tischtennis zu spielen. Mit 14 habe ich in der Ersten Liga und eine Damen-EM gespielt. Olympia 2016 war ein großer Erfolg, aber auch ein anstrengendes Jahr. Danach kamen gleich die EM und die Heim-WM. Danach war die Luft raus." Die Motivation und der Spaß sind wieder zurück. Solja spielte eine sehr starke WM und sagt: "Wenn ich mich wohl fühle, dann kann ich auch super Leistungen bringen.

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