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Harro – en Läbensfründskup

01.10.2019

Harro un ik wassen mol vör öwer ’n half Johrhunnert beid „Stoppelhopser“ in de Grundausbildung bi de Bundeswehr – un later denn beid Mesters, nu al laang Pensionäre. He is mit sien lewe Fro Antje un mit twee Kinner un veer Enkelkinner – in Neermoor bläben. Ik wurr een „Fahnenflüchtling“ na Ollnborg henn – seggt he. Ik segg denn stolt: „Ik blief obers en Butenostfrees!“ Antje lacht denn: „Harro is äben een Stubenfleeg, un ik bün sogor blied doröver.“ Harro antert: „Ik mutt alle Dage verdammt uppassen, dat Antje nich alle Stubenfleeg bi uns in Hus doot haun deiht.“ Antje gnädig: „Nee…, een laat ik läben.“

Een bit twee Mol int Johr besöök ik de beiden Ollen. De Weg na Ollnborg schafft een Stubenfleeg nich, seggt Harro, wenn ik hum un Antje mol wär in de anner Richt inladen do. Obers, dat maakt mi nix. Ik freih mi elke Mol up de Besöök in Neermoor. Elke Mol löppt dat hartlike Begröten an de Huusdoor in „the same procedure“ aff:

Ik: „Moin Harro! Ik bün dat!“ Harro, bölkt na Antje trügg: „Erhard is al wär dor! Kaam futt!“ Antje: „Oh, leev Erhard!“ Harro: „Wat wullt du eegentlich al wär… is dat een Johr nu al vörbi?“ Ik: „Leev Harro, ik hebb di doch güstern anpingelt. Ik bün nett up de Weg na Nörden.“ Harro: „Hier is obers keen Nörden! Un ik mutt Antje eerst mol frogen, off ik öwerhaupt vandag Tied för di hebb.“ Ik: „Jo, denn froog hör mol.“ Obers denn ritt Harro de Huusdör al wiet up un – wi beid ümarmen uns. „Erhard! Du kennst mi doch! Ik freih mi, dat du dor büst!“ Ik: „Harro, dat weet ik doch sowieso!“ Antje kummt dorto, schuuwt Harro rabiat bisiet un seggt: „Nu is genog mit jo Fisematenten. Nu bün ik an de Reeg!“ Un se ümarmt mi ok: „Kaam rin, Erhard, Tee is al klor! Hier hebb ik dat Seggen!“ Harro grummelig: „För Erhard weer ok Bottermelk genog west…“

Nah dat moije oostfreesk Teedrinken mit Wulkje kiek ik mi glieks de neesten Biller van Harro an – för sien tokamen Utstellung in de Galerie in Pilsum. Harro is nämlich in sien tweede Karriere de beste spätexpressionistische Maler in Oostfreesland – na meen Meenen: in heel Düütschland.

Later denn proten Antje un Harro öwer hör Vermaak an mien leste plattdüütsch Freelüchtstück in Oostfreesland. Ik bün nämlich in mien tweede Karriere een plattdüütsch Schriever. Un Harro speelt ok faken mol sülben in de Theoterkoppel in Neermoor mit.

To ’n Affscheed haut Fründ Harro mi up de Schullern un seggt: „Wat ’n Glück, dat du nich ok ’n Maler worrn büst. Denn weer uns Fründskup al laang to Enn. Du kannst äben bäter schrieven as malen – man… muttst nich trurig dorvan wesen… dorüm blifftst du nu ok läbenslang mien Fründ!“

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