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Mit’n Segelboot van Lauwelsoog bit na Leuwarden

20.07.2016

Pingeling, pingeling, de Bäckerwagen pingelt us ut’n Slaap. He steiht an’n Haven un levert frische Brötchen, Koken un Brot. So’n knackig Brötchen to’n Fröhstück is nich to verachten. Buten to sitten is dat noch een bäten frisch, wi hebbt ja noch den ganzen Dag frische Luft.. Um Klock teihn seilt wi mit lichten Wind över dat Lauwersmeer. Dat grode Sperrwark lücht in’e Morgensünn. Witte un rode Segel spegelt sik in’t Water. Een Fischreiher steiht ahn Bewegen in’t Schilf. - Kummt dor een Schipp in’e Mööt, holt de Stüermann to’n Begröten den Arm hoch. So stört kien Luut de Stillde. Langsam kummt dat Över nöger, de Fahrrinn ward small. De Kanal is in Sicht. Dat Schlüsen geiht vandagen gau. Bald sünd wi up den Kanal na Dokkum.

Up eenmal seht wi witte Segels wiet vörut. Dat lett meist so, as seiln Boote över’t Land. To beiden Sieten van’n Kanal staht smucke Buurnhüüs.

Dar kummt de eerste Brugg. Van wieten leest wi dat Schild: „Bruggtoll 1,25 G“. Dar geiht de Brugg hoch. Wo mööt wi denn dat Geld betahlen? Ehder ik mi verseh, bummelt vör mine Nääs een lütjen Holschen an’e Angel. Nich bloots dat Geld, ok een Zigarr wannert in den Geldpott. „Dank ok“ ward us naropen. Na söss Stunnen sünd wi in Dokkum. An’n Diek twüschen twee Windmöhlen maakt wi use Boot fast. Wi gaht övern Diek un wunnert us, dat wi meist midden in’e Stadt sünd. Eene Graft mit fiene, witte Bruggen löppt midden döör den Ort. Ole Patrizierhüüs staht to beide Sieten. Eene „Sparbank“ stellt sik at Verwandte van use ole „Spar- un Darlehnskasse“ herut.

Na de Middagsstunn seilt wi wieter. Ok de Bruggenbedeeners hebbt 90 Minuten Pause. Wi sünd man eene Stunn unnerwegens, dar lücht us van’t Över een grodet Schild entgegen: „De Koffee is klaar!“ Bi de drüdde Inladung köönt wi nich wollerstahn. Wi bind’ us Boot an’t Över fast. Een  lütt kommodig Wirts-stuuv rüükt na Koffee un frischen Koken. Warmen Appelkoken gifft dat. De Koffee dampt ut de Tass. Goot, dat wi söten Koffee möögt, dar ward nich na fraagt. De Löpel kann meist in’e Tass stahn. De Koohmelk bringt kien Klöör in den Koffee. Hellwaak un mit Hartklabastern gaht wi woller an Bord.

Bold seht wi de eersten Geböden van Leuwarden. Bi de eerste Stadtbrugg mööt wi fiev Gulden in den Holschen smieten. Dat is de Toll van all Bruggen in de Stadt. Na de veerte Brugg sünd wi in’n Stadtpark. Hoge Bööm un wiete Rasenplacken to beide Siet. An beide Övers leegt de Boote duun bi’nanner. Wi find noch just een fre’en Platz. - Dar kummt al een Ruderboot mit Motor antuckert. De Havenwart kasseert de „Leegplats“ - Gebühren un wünscht us een moien Abend. Wi köönt nich weten, dat us noch een Parkkonzert unner fre’en Himmel anboden ward. De Sünn verswinnt root un gleunig achter de Bööm. Se versprickt us goot Wäär för den nächsten Dag.

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