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Oostfreesk Plattdüütsch vör hunnert Johr

13.10.2018

H unnert Johr is dat Emder Platt nu al oolt, dat uns de bekannde, oostfreeske Autor Fritz Gerhard Lottmann in sien wunnerbor Roman „Dat Hus sünner Lücht“ overlaten hett.

In dat Johr 1918, jüst an ´t Enn van de Eerste Wereld-Orlog, is he ok an de gräsige „Spanische Grippe“ in Ollnborg stürben – so as Millionen Minschen domals in heel Europa.

Sien Tiet-Roman över das 19. Johrhunnert in Oostfreesland is woll dat, wat för Meckelnbörg de Roman „Ut miene Stroomtied“ van Fritz Reuter utmaakt. Un besünners ok de oostfreeske Taal (Sprache) hett Fritz Lottmann in sien Wark original upschreven. Dorto hier een Bispill… ut de Anfang van dat 19. Kapitel, S. 397:

„Dat was eine van die Sömmernachten, as man sei blot an de Waterkante kennt. Over die Weiden un Felder truck de Dook, dei sück sachte in de Wind bewegte, dat dat utsach, as wenn Elfen un Gespenster mitenanner spölten.

De Lücht was weik un lau un streek de Mann, dei dar so mauderseelenallein dör de Nacht gung, sacht over dat heite Gesicht.

As Siebels tau´t Stadt ut was un frei Feld vör sück sach, as hei dat verslapene Brüllen van die Kauje hörde, die in de grise Dook up de Weiden laggen, dat man blots of un tau ´n Stückje van hör tau seihen kreeg, wenn sück de Dook bewegde, as hei buten de Diek, ann ei hei langs gung, dat sachte Brusen un Gurgeln van dat Water hörde, dau wurd hum wat lichter un freier um ´t Hart. Bit darhentau harr hei ´n Gefoihl hatt, as wenn hum de Borst utenanner springen sull. Hei reet de Haut van de Kopp, leit sück die sachde Wind um ´t Gesicht strieken un halde düchtig ut.

As hei dar so allein dör dei laue Sömmernacht gung, stunn vör sien Geist ein anner Nacht weer up, in dei hei mal tau Faut halvwegs van Poggenbörg na Holtum lopen was, um sien Brut tau besoiken. Hei harr den annern Mörgen um neegen Uehr mit de Post fahren kunnt, man dat was hum völ tau lat west. Abends fohr ´n Fauhrmann, dei hei kennte, mit ´n Last Waaren nah Lüntjebörg, wat binah up de halwe Weg na Holtum was. (…)“

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