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NWZonline.de Region

Togang to den Destilleerapparat dör’t Klee’rschapp

13.07.2010

Dat weer wahrraftig kien licht Doon, de „Smacht­rementiet“ na’n lesten Krieg mit Swarthannel, Swartslachten, man ok mit Snapsbrennen gode Si’en aftowinnen. Man em slumpde dat, den in Neenborg 1897 up’e Welt kamen un plattdüütsch upwussen Jung, Karl Bunje, de siene Beamtenbahntje bitiets afbrook, wieldat de Finanzkontoren doch nich siene Welt weern, ehder al de Bräer in Speelhüüs un Dorpskröög.

Noch in siene Cloppenborger Tiet harr he sick in de smachtigen Jahren na’n Krieg nipp umkeken, un wat bi sien Rechercheern ruutsuurt weer, präsenteer he denn 1947 as sien neet Theaterstück, dat he „Up Düwels Schuufkaar“ nööm, un in dat dat um dat verba’en Snapsbrennen gung. Bold nich to glöwen: ene Komedi öwer een Belewen in de snaaksche Tiet!

Een Jahr later speel’n Vechtaer Koppel dit Stück in Otto Beckers Schüürn in Ahlhorn. Van Gaarnstöhl un anner Sittels ut föhlen de Tokiekers bold, dat dat Stück de Handschrift van een groden Plattdütschen droog, dat daar een Autor an’t Wark wesen weer, den sien Plattdüütsch wahrraftig un lebennig klung un den siene Gedankenwelt ehr to egen weer.

Bi dit Stück, dat al vele Vörgängers harr – ick denk bloots an den „Etappenhaas“, an „Familjenansluß“ un „Peper un Solt“ bleef dat awer nich. Acht Jahr later kunnen de Plattdütschen mit „Dat Hörrohr“ ene anner Komedi belewen, de jüst so recht na ehren Smack weer.

Middewiel harr Bunje een neet Tohuus an’e Osenbarge bi Sandkroog funnen, wor he - ok mit ene grode Familje – 20 Jahr lang bestig arbeiten kunn, wor em in siene Schrievstuuv nums up de Fööt pedden druff, hööchstens af un an maal een van siene seß Kinner.

In disse Jahren hett he veel berieten kunnt.

He weer ja nich bloots Theaterstückenschriewer, ok Funk un Feernsehn, jüst so Böker- un Blattverlags repen na em, de he all mit Hunnerte van Vertellen begöschen kunn.

Denn denk ick an de „Hör-mal’n-beten-to“-Sendung in’n NDR, wor he hööglike un eernsthafige Anekdoten to’n besten geef un an sien Prosasammelwark „Jan Spin“.

Bit to sien Lewensenne in Ollnborg 1985 bleef he een kregeln Schriewersmann, den de Plattdütschen veel to danken hefft.

Dat wuß ok de Ahlhorner Börgervereen, de em unner Dr. Till vör’n half Stieg Jahr mit dree anner verdeente plattdütsche Schriewers Pate stahn leet för een Stratennaam in een Neeboviddel.

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