• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Wesermarsch Gemeinden Stadland

Coldewey schlägt neuen Flurenpfad vor

15.09.2014

Seefeld Die Gemeindeverwaltung wird in den nächsten Wochen nachrechnen, was ein Verbindungsweg zwischen dem Seefelder Moorweg und dem Moorweg in der Gemeinde Jade kosten könnte. Außerdem wird sie die Grundeigentümer fragen, ob sie Land dafür abgegeben wollen. Diesen Auftrag hat jetzt einstimmig der Ausschuss für Fremdenverkehr und Kultur gegeben.

Persönliches Interesse

Der Einzel-Ratsherr Gerd Coldewey (Die Linke) beantragt diesen Weg. Er habe ihn vor etwa zehn Jahren schon einmal gefordert, damals aber ohne Erfolg, sagte er in der öffentlichen Sitzung im Rathaus. Er habe durchaus auch persönliches Interesse an dem Weg, gab Coldewey zu, und deshalb wolle er auch eigenes Land dafür zur Verfügung stellen.

Der Verbindungsweg soll an die Stelle eines Flurenpfades treten, der hier bis in die Sechzigerjahre verlief. Er solle auf günstigste Weise aus Schotter hergestellt werden. Zur Überquerung der Gräben denkt Coldewey an einfache Stege mit Handlauf, vor Vieh sollen Spaziergänger und Radfahrer, die den Weg nutzen, mobile Zäune schützen.

Das Interesse an einem solchen Radweg sei groß, sagt Gerd Coldewey. Nicht nur seine Feriengäste und seine Enkel würden ihn nutzen, sondern auch das Seminarhotel Kunze-Hof und die Seefelder Mühle würden ihn sehr begrüßen.

Große Zweifel

CDU-Fraktionschef Günter Busch äußerte große Zweifel, ob sich die Kosten im Rahmen halten würden. Nicht nur der Weg selbst werde teuer. Zudem sei ein Zaun erforderlich, die Gräben müssten verrohrt werden, und im Winter sei die Gemeinde verkehrssicherungspflichtig.

Dazu sagte Gerd Coldewey, es solle kein Gemeindeweg werden, und deshalb werde es auch keine Verkehrssicherungspflicht geben. Busch versuche offenbar, den Weg so teuer zu machen, dass die Gremien das Vorhaben nur noch ablehnen könnten.

Deutlich positiver äußerte sich Torben Hafeneger von der SPD/WPS-Gruppe. Er dankte Gerd Coldewey, dass er bereit sei, Land für das Vorhaben zur Verfügung zu stellen. Allerdings müsse geklärt werden, welche einmaligen und welche dauerhaften Kosten entstehen und wer den Weg wolle. Die SPD/WPS-Gruppe sei aber bereit, schon im Haushalt 2015 Geld zur Verfügung zu stellen.

Die Grünen-Fraktionsvorsitzende Elke Kuik-Janßen regte an, Möglichkeiten für eine möglichst kostengünstige Anlage des Weges zu suchen und zu fragen, ob sich Nutzer – etwa der Kunze-Hof – an Kosten beteiligen würden.

Henning Bielefeld Stadland und stv. Leitung Redaktion Nordenham / Redaktion Nordenham
Rufen Sie mich an:
04731 9988 2203
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.