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NWZonline.de Region Wesermarsch Gemeinden Stadland

Die Räder der Fahrzeuge werden häufiger stillstehen

02.09.2014

Rodenkirchen „Es bleibt nur die Hoffnung, dass gutes Wetter den Marktbesuchern ermöglicht, die Parkplätze auf den Weiden an den Ortseingängen zu nutzen. Das Verkehrschaos wird ohnehin nicht zu verhindern sein“, machte CDU-Fraktionschef Günter Busch deutlich.

Die Mitteilung von Bürgermeister Boris Schierhold über das Ergebnis eines Gesprächs mit Vertretern der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr löste in der jüngsten Sitzung des Stadlander Gemeinderates Enttäuschung und Verärgerung aus.

Wie die NWZ  bereits berichtete, hat die Straßenbaubehörde eine Sperrung der Rodenkircher Ortsdurchfahrt für die Zeit des Roonkarker Marts sowie dessen Auf- und Abbau (17. bis 24. September) abgelehnt. Um die hatte Boris Schierhold in dem Gespräch gebeten, da er mit einer erheblichen Verkehrszunahme in der Rodenkircher Ortsmitte aufgrund der Sperrung eines Teilstücks der Bundesstraße 437 rechnet.

Die wird von Montag, 8. September, bis voraussichtlich 26. September auf dem Streckenabschnitt von Rodenkircherwurp bis zur Einmündung in der B 212 wegen der Fahrbahnerneuerung für den Verkehr voll gesperrt.

Insbesondere der Fernverkehr zum oder aus dem Wesertunnel soll zwar über die Landesstraßen 855 und 860 durch Schwei, Seefeld, Stollhamm, Abbehausen und Ellwürden umgeleitet werden. Jedoch nicht nur Boris Schierhold befürchtet, dass viele Fahrer diese Umleitung nicht annehmen und die deutlich kürzere Strecke über die ehemaligen Bundesstraßen 212 und 437 durch Rodenkirchen nehmen werden.

Kein Verständnis zeigte Günter Busch dafür, dass die Straßenbauarbeiten während des Roonkarker Marts vorgenommen werden müssen. Wenn dies nicht früher möglich gewesen sein sollte, so hätte man jetzt auch noch die zwei Wochen bis nach dem Markt warten können.

„Das wird ein Chaos abgeben und alle Räder werden stillstehen“, prophezeite der CDU-Fraktionschef. Er wies auf die großen Fahrzeuge der Schausteller hin, die sie zwangsläufig, ehe sie auf den Marktplatz gelangen können, auf der Ortsdurchfahrt abstellen müssten.

Hans Schwedt (Wählerinitiative) wunderte sich darüber, dass zum Ovelgönner Pferdemarkt die durch den Ort führende Landesstraße gesperrt wird, während eine Sperrung der Kreisstraßen in Rodenkirchen nicht möglich sein soll.

Elke Kuik-Janßen (Grüne) regte eine verstärkte Verkehrsüberwachung im Ort durch die Polizei an, zumal auch der Beginn des neuen Schuljahres in diese Zeit falle. Besonders Rücksicht genommen werde müsse auf der Erstklässler, die am 13. September eingeschult werden, machte die Leiterin der Grundschule Rodenkirchen deutlich.

Lediglich Hermann König (SPD) glaubt, dass es keine Probleme geben werde. Er erinnerte an die Zeit, in der es die Rodenkircher Ortsumgehungen noch nicht gab.

Rolf Bultmann
Nordenham
Redaktion Nordenham
Tel:
04731 9988 2202

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