Rodenkirchen - „Hier in der Wesermarsch lebt die Rassekaninchenzucht.“ Das stellte Preisrichter Peter Mickmann aus Langen am Sonnabend bei der Siegerehrung der 39. Ortsschau des Rassekaninchenzuchtvereines Rodenkirchen erfreut fest. Er lobte die erfolgreiche und hohe Beteiligung der Züchter vor allem bei der Rodenkircher Ortsschau. 17 Züchter präsentierten 230 Tiere aus 23 Rassen und Farbschlägen.
„Es wurde hervorragende züchterische Arbeit geleistet“, meinte Mickmann weiter. Dass es auch bei der Qualität der Tiere kaum Abstriche gab, zeigen die Ergebnisse mehr als deutlich. „Mir fehlen die Worte“, kommentierte Ausstellungsleiter Manfred Bliefernich nach Verlesen der Punktezahlen. Udo Pargmann erhielt für seine Weiß-Rexe-Rotaugen in der Vereinsgeschichte noch nie dagewesene 391 Punkte. Und auch seine beste Althäsin wurde noch mit sehr guten 97,0 Punkten gerichtet. Udo Pargmann stellte mit überragenden 98 Punkten ebenso den besten Rammler. Dafür erhielt er den Landesverbandsehrenpreis. Den Ehrenpreis der Gemeinde Stadland, der an den Züchter mit den sechs besten Tieren vergeben wird, bekam Udo Pargmann zudem mit einer extrem hohen Punktzahl von 585,5 Punkten
Ebenfalls sehr gute 98 Punkte schaffte die beste Häsin (Lohkaninchen schwarz) von Günther Frerichs, der auch die beste Althäsin mit 97 Punkten ausstellte. Hierfür erhielt er den Landesverbandsehrenpreis und wurde auch Sieger und damit Vereinsmeister in der Klasse 3. Vereinsmeisterin in der Klasse 1 wurde Hilda Boyksen mit ihren weißen Zwergwiddern (386 Punkte). Mit seinen blau-schwarzen Holländern siegte Hermann Wulf in der Klasse 2. In der Klasse 4 mussten sich Frank Meiners und Alfred Hartmann den Vereinsmeistertitel teilen, da zwischen ihren Kaninchen (Blaue Wiener, Helle Großsilber) kein Qualitätsunterschied festzustellen war. Sie erzielten gemeinsam 388 Punkte. Alfred Röchert wurde mit seinen schwarz-weißen Satin-Kaliforniern Vereinsmeister mit ebenfalls 388 Punkten.
Einen Landeverbandsehrenpreis erhielten auch Alfred Hartmann und Alfred Röchert. Der Kreisverbandsehrenpreis ging an Frank Meiners, Bärbel Hartmann, Hilda Boyksen und Alfred Röchert.
In der Gesamtleistung landeten hinter Udo Pargmann Günther Frerichs auf Platz 2, Alfred Hartmann aus Platz 3, Frank Meiners errang den vierten Platz und hinter ihm konnte sich Alfred Röchert auf Platz 5 positionieren.
