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NWZonline.de Region Wesermarsch Gemeinden Stadland

„Kreis will keine Atom-Kritiker sehen“

27.02.2018

Kleinensiel Die regionalen Anti-Atom-Initiativen sehen die Veranstaltungen der Kreisverwaltung zum Rückbau des Kernkraftwerks Unterweser (KKU) kritisch. „Für uns stellt sich zunehmend die Frage, ob es sich bei diesen ,Foren‘- und ,Bürgerdialog‘-Veranstaltungen einzig um Jubelveranstaltungen pro Atom handeln soll“, heißt es in einer Pressemitteilung der Initiativen.

Der Landkreis Wesermarsch und die von ihm mit der Ausrichtung der Veranstaltungen beauftragte Beratungsfirma Prognos AG habe vom niedersächsischen Umweltministerium Steuergeld – insgesamt 75 000 Euro – bekommen, um die Bürger aufzuklären. Dazu gehörten auch kritische Referenten, die nicht zwangsläufig die Meinung von Preussen-Elektra und dem Umweltministerium widerspiegeln. Im jüngsten Forum im Kreishaus sei deutlich geworden, „dass Prognos durchaus dazu bereit war, so vorzugehen, jedoch vom Landkreis ausgebremst wurde“, heißt es weiter in der Pressemitteilung.

Bislang habe Kreisbaudezernent Matthias Wenholt Prognos vorgegeben, keine atomkritischen Referenten einzuladen. So hatten nur Vertreter der Genehmigungsbehörde – also des Umweltministeriums und nachgeordneter Ämter – und von Preussen-Elektra referiert. Daher hatten die Initiativen beantragt, den Physiker Dr. Werner Neumann vom BUND Hessen als Referenten einzuladen.

Eine Nachfrage bei Neumann am Montag ergab: Weder die Kreisverwaltung noch Prognos hätten ihn für den Bürgerdialog am 3. März in der Markthalle angefragt, sagt Hans-Otto Meyer-Ott.

Das Mitglied der Biologischen Schutzgemeinschaft Hunte-Weser-Ems (BSH) ist Unterzeichner der Presseerklärung – zusammen mit Jürgen Janssen (Aktion Z), Karsten Langbehn und Friedrich Haubold (Arbeitskreis Wesermarsch) sowie Hans-Jürgen Junge (Ortsgruppe Elsfleth des Nabu).

Henning Bielefeld
Stadland und stv. Leitung Redaktion Nordenham
Redaktion Nordenham
Tel:
04731 9988 2203

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