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NWZonline.de Region Wesermarsch Gemeinden Stadland

Rückbau: „Nur noch am Rande des Eon-Universums“

01.03.2019

Kleinensiel Dr. Guido Knott, Vorsitzender der Preussen-Elektra-Geschäftsführung, sieht gute Chancen, dass alle Klagen gegen Rückbauvorhaben für abgeschaltete Kernkraftwerke entweder von den Gerichten abgewiesen oder sogar von den Klägern zurückgezogen werden.

Das sagte er am Mittwochabend beim Jahresauftaktgespräch im KKU. Anlass für diese Zuversicht gibt ihm ein Urteil des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs vom Dezember im Verfahren gegen den Rückbau des Kernkraftwerks Isar I. Allerdings stehe die Begründung für die Abweisung der Klage aus.

Preussen-Elektra (PEL) mit den Atomkraftwerken gehöre nicht mehr zum Kerngeschäft von Eon, sagte Knott, „wir stehen nur noch am Rande des Universums.“ 10 Milliarden Euro habe der Konzern für den Rückbau aller 10 Anlagen bereitgestellt, die größte Investition in der Unternehmensgeschichte. Im Gegenzug mussten die Mitarbeiter auf Gehaltsbestandteile verzichten. Dafür bekamen sie in einem „Zukunftspaket“ Jobgarantien für zehn Jahre oder wahlweise „sehr anständige“ Vorruhestandsregelungen.

Drei Kernkraftwerke von PEL laufen noch: Grohnde und Brokdorf bis 2021 sowie Isar II bis 2022. Allerdings müssen die drei Anlagen eventuell früher vom Netz – Grohnde bei Hameln schon dieses Jahr –, weil dem Unternehmen die zusagten Strommengen ausgehen. Deshalb will sich PEL Strom von den Kernkraftwerken Brokdorf und Krümmel übertragen lassen, die zum größeren Teil Vattenfall gehören, zum kleineren Teil aber auch PEL – kostenlos, selbstverständlich. Vattenfall will abgeben – gegen Geld, versteht sich. Wer Recht bekommt, entscheidet das Landgericht Hamburg.

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Henning Bielefeld Stadland und stv. Leitung Redaktion Nordenham / Redaktion Nordenham
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