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NWZonline.de Region Wesermarsch Gemeinden Stadland

Polizei erschießt 77-Jährigen in Stadland

21.10.2014

Stadland /Oldenburg Während eines Polizeieinsatzes ist am Montagmittag ein 77-jähriger Mann aus der Gemeinde Stadland (Kreis Wesermarsch) in seinem Haus verstorben. Wie die Staatsanwaltschaft Oldenburg Montagabend weiter mitteilte, waren zwei Polizeibeamte wegen einer ehelichen Auseinandersetzung zu dem Haus gerufen worden. Während des Polizeieinsatzes zog der 77-Jährige eine Waffe und gab einen Schuss ab.

Nach den bisherigen Ermittlungen forderten nach Angaben der Staatsanwaltschaft die Beamten ihn auf, die Waffe niederzulegen. Der Aufforderung soll er nicht nachgekommen sein. Einer der Beamten gab daraufhin einen Schuss ab, durch den der 77-Jährige getötet wurde.

Die Ermittlungen werden unter Leitung der Staatsanwaltschaft Oldenburg durch die Polizeiinspektion Cuxhaven mit Unterstützung der spezialisierten Kriminaltechnikergruppe der Polizeidirektion Oldenburg durchgeführt.

Eine Obduktion wurde angeordnet. Durch die Ermittlungen soll der genaue Hergang rekonstruiert werden.

Zurzeit werde ganz genau geprüft, ob ein schuldhaftes Verhalten eines Polizisten vorliegt oder ob er in Notwehr von der Schusswaffe Gebrauch gemacht hat, um sich selbst zu schützen oder in Nothilfe, um einen Kollegen zu schützen. Das teilte Martin Rüppell, Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Oldenburg, auf NWZ -Nachfrage mit.

Weitere Informationen wollten Staatsanwaltschaft und Polizei nicht geben. Nach Informationen der NWZ  hat der Polizeieinsatz in einem Einfamilienhaus in der dünn besiedelten Ortschaft Reitland in der Gemeinde Stadland stattgefunden. Der 77-Jährige soll während des Polizeieinsatzes eine Pistole gezogen haben.