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Völkerball Rodenkirchen darf als Vierter noch hoffen

Rodenkirchen - Die erste Völkerballmannschaft des AT Rodenkirchen hat am Wochenende bei den Landesmeisterschaften der Frauen in der Rodenkircher Großsporthalle den vierten Platz belegt. Damit verpasste sie die direkte Qualifikation zum DTB-Pokal knapp.

Aber Rodenkirchens routinierte Spielerin Julia Müller ist die Ruhe selbst. Sie glaubt, dass der ATR im September im Saarländischen Bous dennoch um die inoffizielle Deutsche Meisterschaft kämpfen kann. „Ich den vergangenen Jahren hat auch der Vierte als Nachrücker die Einladung erhalten. Das wird klappen.“

Leistung in Ordnung

Die Rodenkircher Zweite beendete das Turnier als Vorletzter mit 2:16 Punkten. Die Leistung der größtenteils aus Neueinsteigerinnen bestehenden Mannschaft sei aber okay gewesen, meinte Julia Müller, zumal die letzten drei Teams der Abschlusstabelle punktgleich waren. „Die Mannschaft hat gut gespielt und gekämpft“, sagte sie. Schließlich sei es für die Spielerinnen der Zweiten darum gegangen, Spielpraxis zu sammeln.

Schon in der ersten Partie zahlte die Rodenkircher Reserve Lehrgeld. Gegen die eigene Erste setzte es eine 0:8 Niederlage. Anschließend bestätigte Rodenkirchen I den guten Start mit einem Sieg gegen Emden. Doch in den Duellen mit den Favoriten setzte es Niederlagen.

Im Spiel gegen den späteren Landesmeister SV Altenoythe (0:8) waren die Spielerinnen aus der Gemeinde Stadland chancenlos. „Respekt vor den Altenoytherinnen: Die haben wirklich super gespielt und im ganzen Turnier keinen Satz abgeben.“

Führung verspielt

Im Spiel gegen den späteren Vizemeister Getelo wäre weitaus mehr drin gewesen. Obwohl die Rodenkircherinnen zwischenzeitlich deutlich geführt hatten, verloren sie noch mit 0:2 – eine Niederlage, die Julia Müller Rätsel aufgab. „Ich weiß auch nicht, wie das passieren konnte. Auf einmal war der Wurm drin. Vielleicht waren wir uns zu sicher.“

Gegen den Turnierdritten Loppersum sah es ähnlich aus. Doch diesmal kassierte der ATR sogar eine richtige Klatsche (0:7). „Dabei sind wir gut gestartet. Aber dann haben wir den Faden verloren, und Loppersum hat uns abgeledert“, meinte Müller.

Weil sich die Rodenkircherinnen in den restlichen Partien keine Blöße gaben, wahrten sie die Chance auf die Teilnahme am DTB-Pokal. Julia Müller sieht die Mannschaft auf einem guten Weg. Zwar sei die Kondition noch verbesserungswürdig. „Aber wir können angreifen.“

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