RODENKIRCHEN - Heute feiern Anneliese und Gerhard Rohde das Fest der goldenen Hochzeit. Das Ehrenpaar wohnt an der Huntestraße 8. Beim Pfingstball 1954 bei Dierks in Achterdorp verloren sie ihre Herzen aneinander. Am 7. März 1959 läuteten die Hochzeitsglocken der Rodenkircher Kirche. Zur Familie gehören heute drei Söhne, die Schwiegertöchter und sechs Enkelkinder.
Anneliese Rohde, geborene Harde, erblickte am 19. Dezember 1936 in einem Mehrfamilienhaus in Achterdorp das Licht der Welt. In dem Haus war auch Gerhard Rohde am 5. September 1935 geboren worden. Ihre Mütter trafen sich oft zum Klönen und schon damals lagen sie nebeneinander und schliefen gemeinsam, berichtete das Ehepaar schmunzelnd.
1937 zog Anneliese Rohde mit ihren beiden Geschwistern und Eltern nach Rodenkircherfeld. Dort wohnte die Familie zehn Jahre. 1947 erfolgte ein Umzug der Familie nach Hayenwärf. Nach dem Schulabschluss arbeitete Anneliese Rohde bis zu ihrer Heirat in verschiedenen Haushalten. Die Jubilarin ist gern rund um Haus und Garten tätig, züchtet mit viel Erfolg ihre Blumen für den Garten und freut sich stets über die Besuche ihrer Enkelkinder.
Das Ehepaar Rohde gehört der Singgemeinschaft Stadland, dem Förderverein „Lebensbrücke“ sowie der Ortsgruppe des Sozialverband Deutschland an, deren 1. Vorsitzender Gerhard Rohde insgesamt sechs Jahre war.
Gerhard Rohde wuchs in seinem Geburtshaus in Achterdorp ebenfalls mit zwei Geschwistern, auf. Nach dem Schulabschluss arbeitete er von 1951 bis 1955 in einem landwirtschaftlichen Ackerbaubetrieb in Flögeln bei Bad Bederkesa. 1955 kehrte der junge Mann nach Hause zurück, um seine berufliche Laufbahn beim Wasser- und Schifffahrtsamt in Brake zu beginnen. Dort war Gerhard Rohde in dem Bereich Vermessung-Wasserbau bis zu seinem Rentenbeginn tätig.
Gerhard Rohde ist seit 1956 Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Rodenkirchen, deren Orts- oder Gemeindebrandmeister er von 1965 bis 1987 war. Als Gerhard Rohde 1988 aus gesundheitlichen Gründen alle seine Ämter niederlegte, wurde er zum Ehrenortsbrandmeister ernannt.
Gerhard Rohde war 1967 Mitbegründer der Rodenkircher Jugendfeuerwehr. Große Verdienste um den Brandschutz erwarb sich der engagierte Feuerwehrman, als er beim Bau der ehemaligen Bundeswehr-Einrichtungen in Rodenkirchen und bei der Errichtung des Kernkraftwerks Unterweser aus feuerwehrtechnischer Sicht beratend tätig war.
