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Manche Gambier glauben nicht an Corona

05.03.2021

Rodenkirchen Corona-Impfungen in Gambia können schon bald beginnen, sagt Dieter Lieken: „Wenn es losgeht, ist das Team unserer Klinik gerne dabei.“

Als ersten Schritt zum Schutz gegen das lebensgefährliche Virus hatte die Projekthilfe, deren Hauptsitz im rheinischen Hattingen liegt, im vergangenen Frühjahr eine Spendenaktion für Masken gestartet. Dabei kamen rund 25 000 Euro zusammen, für die Näherinnen aus Gambia rund 30 000 Masken herstellten.

Davon gingen 1000 an die Buschklinik in Jahaly. Für die Zeit ihres Klinikaufenthaltes erhalten die Patienten eine Maske; anderen wurde auch ein Mund-Nasen-Schutz für etwa 35 Cent das Stück verkauft.

Der Erlös wird in die Produktion weiterer Masken investiert. Jeder Nutzer erhält mit der Maske eine Gebrauchsanweisung in Wort und Bild.

Dennoch: Der textile Virenschutz ist keine uneingeschränkte Erfolgsgeschichte. Denn vor allem in ländlichen Regionen glauben viele Menschen nicht an die Existenz des Virus. Das ist wenig erstaunlich: Es gibt dort weder Zeitungen noch Radio, Fernsehen oder soziale Medien.

Henning Bielefeld Stadland und stv. Leitung Redaktion Nordenham / Redaktion Nordenham
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