Rodenkirchen - Nach mehr als einem Vierteljahrhundert Partnerschaft erinnert auch ein öffentlicher Platz an das ganz besondere Verhältnis zwischen Stadland und Petit-Caux. Am Freitagabend vor Pfingsten ist die Fläche – sie liegt vor dem alten Bahnhofsgebäude – offiziell eingeweiht worden.
Den Anlass dazu bot ein Besuch von 34 Caux-Marins – so heißen die Einwohner von Petit-Caux offiziell – zu den Pfingsttagen. Am Freitagabend kam der Bus vor dem Rathaus an, am Dienstag brachte er die französischen Freunde zurück in die Normandie. Dazwischen lagen ein gemeinsamer Ausflug nach Hamburg und viele Unternehmungen mit den privaten Gastgebern.
Bei der Einweihung wurde, wie es sich gehört, ein Band durchschnitten – selbstverständlich in Blau-Weiß-Rot-Schwarz-Rot-Gold, den Farben Frankreichs und Deutschlands. Die Vorsitzenden der beiden Freundeskreise, Petra Leifert und Christian Bellétre, erledigten das.
Begonnen hatte die kleine Zeremonie mit Musik: Klaus Zurhold (Gitarre) und Günter Burmester (Akkordeon) saßen auf der neuen Bank und spielten – zunächst „Hurra Butjarland“. Bürgermeister Klaus Rübesamen verwies auf die neue Linde, die hier gepflanzt worden ist. Daniel Joffroy, früher Bürgermeister von Petit-Caux und jetzt Bürgermeister seines Heimatortes Belleville, dankte für die tolle Idee mit dem Platz.
Petra Leifert verwies auf die Wetterfahne, die die Caux-Marins bei ihrem letzten Besuch vor einem Jahr mitgebracht hatten und die jetzt den Platz ziert. Aber Achtung: Die Windrichtungen sind auf Französisch angegeben: Wie im Deutschen stehen zwar N für Norden und S für Süden, aber O bedeutet Westen – französisch: Ouest – und E bedeutet Osten, nämlich Est.
