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NWZonline.de Region Wesermarsch Gemeinden Stadland

Sicherheitskonzept hat sich bewährt

28.09.2017

Rodenkirchen Das neue Sicherheitskonzept für den Rodenkircher Markt hat sich bewährt. Diese Bilanz ziehen Marktmeister Hannes Miek, Schausteller-Sprecherin Marlies Cattelmann, die Feuerwehr, die Johanniter und der Sicherheitsdienst Pund Security.

„Es gab weniger Schlägereien, und Markt und Umzug waren deutlich ruhiger“, sagen Hannes Miek und Ortsbrandmeister Lars Stratmann übereinstimmend. Deshalb solle das Konzept in den nächsten Jahren beibehalten werden, ergänzt Miek. Das werde sich herumsprechen und den Markt attraktiver machen.

Acht Leute auf dem Platz

Zum ersten Mal hatte die Gemeinde Stadland auf Wunsch des Polizeikommissariats Nordenham einen Sicherheitsdienst engagiert. Den Zuschlag bekam die Firma Pund Security aus Pinneberg bei Hamburg, die schon seit acht Jahren mit dem Zeltverleih Böseler aus Schweierzoll zusammenarbeitet und etwa das Osterfeuer in Reitland oder das Nordenhamer Stadtfest sichert, wie der Geschäftsführer Adriano Pund mitteilt. Schwerpunkt des Unternehmens ist der Veranstaltungsschutz, dazu gehören auch Jahrmärkte.

Acht Sicherheitskräfte waren ständig auf dem Plätz unterwegs, vier weitere zeigten in Böselers Festzelt Präsenz, sagt Adriano Pund. Bewaffnet war keiner von ihnen. „Wir arbeiten mit Deeskalation“, erläutert Adriano Pund. Wenn es zu Rangeleien komme, versuchten die Sicherheitsleute die Lage durch Reden zu entschärfen; im Zweifelsfall sei aber auch jeder Mitarbeiter in Selbstverteidigung geschult. Sollte das alles nichts helfen, dürfen sie die Streithähne oder -hennen auch vorläufig festnehmen und sie dann der Polizei übergeben.

Auch die Polizei war stärker vertreten: Die Feuerwehr spricht von 12 Beamten pro Schicht. Das habe ebenfalls zur Beruhigung beigetragen.

Die Zusammenarbeit untereinander und mit der Polizei bezeichnen Feuerwehr, Johanniter und Sicherheitsleute als sehr gut.

Nicht zu löschen

Die Ortswehr Rodenkirchen hat, unterstützt von den Feuerwehren Schwei und Reitland, während des Marktes rund um die Uhr in täglich drei Acht-Stunden-Schichten gewacht. Während des Marktes war jede Schicht mit neun Leuten besetzt, darunter einem Gruppenführer, einem Maschinisten und vier Atemschutzgeräteträgern. Zu löschen gab es erfreulicherweise nichts.

Vergleichsweise ruhig verlief auch der Dienst der Johanniter. Am Freitagabend waren fünf Unfall-Helfer im Einsatz und während des Marktes jeweils 10 bis 15, am Sonnabend verstärkt durch einen Notarzt. Unterstützt wurden die Rodenkircher Johanniter wieder von ihren Kollegen aus Edewecht im Kreis Ammerland, sagte der Ortsbeauftragte Detlef Schumacher.

Ein insgesamt positives Fazit zog auch Marlies Cattelmann, die Sprecherin der Schausteller beim Rodenkircher Markt. Am Sonnabend sei der Markt in den Abendstunden besser besucht gewesen als in den Vorjahren. Negativ vermerkt sie, dass immer mehr Rodenkircher zum Markt privat in ihren Gärten feiern, ohne das Volksfest zu besuchen.

Zu Ende ging es am Dienstagabend wieder mit einem Feuerwerk. Wegen des drohenden Gewitters wurde es eine Viertelstunde früher abgebrannt als geplant – und es endete exakt mit dem Beginn des Gewitters.

Henning Bielefeld
Stadland und stv. Leitung Redaktion Nordenham
Redaktion Nordenham
Tel:
04731 9988 2203

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