Rodenkirchen - Hätte es am Sonnabend tatsächlich den vorhergesagten Sturm gegeben, wären die für den Rodenkircher Markt Verantwortlichen gut vorbereitet gewesen: Kurzfristig hatte Bürgermeister Klaus Rübesamen einen Krisenstab zusammengerufen, wie er am Montag mitteilte.

Die Meteorologen hatten für die Küstenregion Wind der Stärke 8 und in Böen bis Stärke 9 vorhergesagt. Zeltwirt Peter Böeseler stellte der Feuerwehr seinen Windmesser zur Verfügung, der am Feuerwehrhaus angebracht wurde. Er zeigte allerdings maximal Windstärke 4 an. „Ein laues Lüftchen“, wie Marlies Cattelmann, die Sprecherin der Schausteller beim Rodenkircher Markt, trocken bemerkte. Deshalb musste auch bei keinem Schaustellerbetrieb eingriffen werden.

Dem Krisenstab gehörten Feuerwehr, Polizei, Sicherheitskräfte sowie Marktmeisterin Merle Lienemann und Bürgermeister Klaus Rübesamen an. Als Experte wurde der Betreiber des Riesenrades, Otto Cornelius aus Wallenhorst bei Osnabrück, hinzugezogen. Die Mitglieder des Krisenstabes organisierten eine Telefonkette, die betroffene Schausteller sofort informiert hätte.

Diese Alarmierungssystem musste aber nicht aktiviert werden.