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Aktualisiert vor 34 Minuten.

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NWZonline.de Region Wesermarsch Gemeinden Stadland

Radfahrer sollen hier bitte absteigen

17.07.2019

Rodenkirchen Wie steht es um Unfallgefahren bei der neuen Park & Ride-Anlage beim Bahnhof in Rodenkirchen? Wieviele Stürze von Radfahrern hat es hier bereits gegeben? Was sind die Ursachen? Werden sie beseitigt?

Von sieben bis acht Stürzen von Radfahrern war im Juni im Infrastrukturausschuss des Stadlander Gemeinderates die Rede. Die Polizei berichtete, ihr seien nur drei bekannt und lediglich in einem Fall sei der umstrittene Rillenstein, der Sehbehinderte auf die nahe Fahrbahn hinweisen soll, die Ursache gewesen.

Mehrere Diskussionsteilnehmer nannten die Bordsteinkante vor dem Rillenstein als Ursache.

Auf Nachfrage erfuhr die NWZ jetzt von Bürgermeister Klaus Rübesamen, dass inzwischen ein Gespräch stattgefunden hat, an dem Vertreter der Straßenmeisterei Nordenham, der Verkehrsbehörde des Landkreises, der Gemeinde, der ausführenden Firmen, des Behindertenbeirates des Landkreises sowie ein freiberuflich tätiger Verkehrsauditor teilgenommen haben.

Dies sind die beiden Ergebnisse dieser Beratungen:

 Das Rillen-Leitsystem für Sehbehinderte ist in Rodenkirchen einwandfrei eingebaut worden und rechtlich vorgeschrieben. Radfahrer müssen hier absteigen. Änderungen am Leitsystem für Sehbehinderte sind hier weder nötig noch zulässig.

Probleme bereitet dagegen der Bordstein, der von der Park & Ride-Anlage beim Bahnhof bis zur Einmündung in die Marktstraße unweit des Bahnübergangs führt. Dieser Bordstein ist zwar unweit des Bahnübergangs abgesenkt, aber offenbar fahren Radler hier früher runter auf die Straße und verlieren dabei mitunter die Kontrolle über ihr Rad. Die Straßenmeisterei Nordenham wird diese Absenkung daher ein Stück weit verlängern.

 In Nordenham hatten die Rillensteine beim barrierefreien Ausbau von Bushaltestellen vor drei Jahren zu Irritationen in der Bevölkerung geführt. Einige Bürger und auch Stadtratsmitglieder sahen – ähnlich wie jetzt in Rodenkirchen – Sicherheitsprobleme für Radfahrer, die hier angeblich zu leicht zu Fall kommen können.

Ganz konkret geht es um weiße, in die Pflasterung eingebrachte geriffelte Betonplatten als Taststreifen für blinde und sehbehinderte Menschen. Hieran können sie sich mit einem Langstock entlang tasten für sicheren Ein- oder Ausstieg in einen Bus.

Radfahrer haben Angst, dass sie an diesen Stellen wegen der etwa 2,5 Zentimeter breiten und 0,5 Zentimeter hohen Rillen ins Schleudern kommen oder gar stürzen könnten.

Offenbar war vielen Bürgern aber nicht bekannt, dass der Radweg hier – an einer barrierefrei ausgebauten und mit solchen Blindenleitstreifen ausgestatteten Bushaltestelle – nicht durchläuft.

So erklärte Richard Meyer, Mitarbeiter im Tiefbauamt der Stadt Nordenham, vor drei Jahren auf Anfrage der NWZ den Unmut. Zu beachten sei daher: Der Radweg sei hier aufgehoben. Die Rillenplatten für den Blindenleitstreifen seien nicht Bestandteile des Radweges, sondern gehörten zum Gehweg und zur barrierefreien Haltestelle.

„Hier ist Rücksicht geboten“, so Richard Meyer. Der Radweg werde unterbrochen, damit blinde und sehbehinderte Menschen sich den Ein- oder Ausstieg für den Bus ertasten können. Radfahrer sollten daher nicht auf dem Blindenleitstreifen fahren, sondern an dieser Stelle absteigen und ihr Rad schieben, empfahl Richard Meyer.

Gleiches gilt für die Rillenstreifen bei der Park & Ride-Anlage beim Bahnhof in Rodenkirchen, bestätigt Bürgermeister Klaus Rübesamen.

Horst Lohe Nordenham / Redaktion Nordenham
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