Rodenkirchen - Der Kirchbauverein St. Matthäus Rodenkirchen hat zwei verloren gegangene Puttenköpfe zurück in das Gotteshaus geholt. Das teilt der Vorsitzende Friedrich Lübben in seinem Jahresbericht an die Mitglieder mit.

Im vergangenen Sommer hatte der Verein vom Landesmuseum Oldenburg und der Ludwig-Münstermann-Gesellschaft einen Hinweis auf die beiden Puttenköpfe erhalten, die ursprünglich auf zwei Volutenspangen unter den Hauptsäulen des Altars befestigt waren. Vermutlich waren sie bei einer früheren Sanierung abhanden gekommen, schreibt Friedrich Lübben.

Nun sind sie, frisch gereinigt und etwas retuschiert, wieder zurück an ihrem alten Platz.

Abgeschlossen ist die Freilegung historischer Malereien an ausgewählten Wangen und Türen der Kirchenbänke (die NWZ berichtete). Darüber erstellte der Restaurator Jörg Pleninger eine Fotodokumentation, so dass der Kirchbauverein über ein Zeugnis verschiedener Epochen der Kirche verfügt. Das Vorhaben hat der Verein aus Spenden finanziert.