Rodenkirchen - Die Volleyballer des AT Rodenkirchen haben ihre Aufstiegsambitionen am Sonntag eindrucksvoll untermauert. Die Mannschaft von Spielertrainer Thomas Geil gewann zunächst das Spitzenspiel der Bezirksklasse gegen den VfB Oldenburg mit 3:0, um anschließend den Wesermarsch-Rivalen Elsflether TB mit 3:1 zu besiegen. Geil sprach von einem perfekten Heimspieltag. Mit 17 Punkten führen die Stadlander die Tabelle an. Die Zuschauer in der gut besuchten Sporthalle hätten das Team gefeiert, sagte Geil. „Jetzt geht es darum, die Spannung zu halten und die Siegesserie fortzusetzen. Die Elsflether sind mit sechs Punkten Tabellensechster.

AT Rodenkirchen - VfB Oldenburg 3:0 (25:21, 29:27, 25:17). Das Topspiel sei das erwartet enge Spiel gewesen, meinte Rodenkirchens Coach. Die Oldenburger kamen sogar etwas besser in die Partie und führten im ersten Satz bis zum 16:16 meist knapp. Aber dann setzte sich der ATR erstmals ab, und er gab den Vorsprung auch nicht mehr aus der Hand.

Der zweite Durchgang entwickelte sich zu einem Marathon-Satz. Die jungen Oldenburger verlangten dem ATR alles ab. Doch die Rodenkircher zeigten Nervenstärke und setzten sich in der Verlängerung durch – „nach fast 30 Minuten“, betonte Geil.

Im dritten Satz bog der ATR mit einem starken Start früh in die Siegerstraße ein. „Wir lagen schnell mit sechs Punkten vorne“, sagte Geil, dessen Team den Vorsprung im Stile einer Spitzenmannschaft erfolgreich verteidigte.

AT Rodenkirchen - Elsflether TB 3:1 (25:20, 25:17, 21:25, 25:8). Geil baute sein Team vor dem Derby um. „Das erste Spiel hatte Kraft gekostet.“ Dennoch spielte der ATR flüssig. Er gewann die ersten beiden Sätze problemlos. Aber die Elsflether reagierten: Zum dritten Satz stellten sie um. Das ging Hand in Hand mit einer Leistungssteigerung. „Zugleich sind wir total eingebrochen“, sagte Geil. Elsfleth ging mit 11:1 in Führung. Rodenkirchens Spielertrainer änderte seine Formation auf zwei Positionen. Anschließend kamen die Rodenkircher besser zurecht, aber die Elsflether ließen sich den Vorsprung nicht mehr aus der Hand nehmen.

Wer nun einen spannenden vierten Satz erwartet hatte, wurde enttäuscht. „Bei Elsfleth ging nichts mehr“, sagte Geil. Auf der anderen Seite spielte sein Team mit einer beeindruckenden Durchschlagskraft. Nach gerade mal 16 Minuten hatte es den vierten Durchgang für sich entschieden.

ATR: Fabian von Lienen, Hannes Fuhrken, Jens Kretzschmar, Julian Schwuchow, Manuel Joachimsthaler, Marlo Wiemer, Michael Gulich, Patrick Fuhrken, Simon Cramer, Thomas Geil.

Wolfgang Grave
Wolfgang Grave Redaktion Nordenham (Lokalsport)