RODENKIRCHEN - Brücken lösen oftmals beim Betrachter Faszination, Staunen und Respekt für die erbrachte Ingenieurskunst aus. Sie verbinden Ufer und überqueren Hindernisse, wie das Beispiel der neuen Fußgängerbrücke in Rodenkirchen zeigt. Mit einem Fest, das der Rodenkircher Bürgerverein und Pfingstbaumklub Achterdorp organisiert, wird die Konstruktion am Sonntag, 27. Juli, eingeweiht.
Der Brückenschlag über das alte Strohauser Sieltief war bereits im Dezember 2007 geglückt. Etliche Arbeiten waren indes noch erforderlich, bevor die Brücke ihrer Bestimmung am morgigen Sonntag übergeben werden kann. Die Brücke verbindet nun das Neubaugebiet an der Konrad-Adenauer-Straße mit dem Ortsteil Achterdorp.
Das Fest beginnt um 10 Uhr mit einem Gottesdienst, den Pastor Werner Könitz in einem Zelt hält, das am Norderweg aufgebaut wird. Anschließend werden Stadlands Bürgermeister Boris Schierhold und Almut Gilcher, Leiterin des Kommunikationszentrums des Kernkraftwerks Unterweser (KKU), die Brücke für Fußgänger und Radfahrer freigeben. Die Brücke verkürzt auch den Schulweg.
Die Idee, eine Brücke zu errichten, war vor einigen Jahren im Arbeitskreis „Dorferneuerung Rodenkirchen” entstanden. Weil die Erschließungs-Maßnahme jedoch nicht über das Dorferneuerungsprogramm finanziert werden konnte, hatte sich die Gemeinde nach einem Sponsor umgeschaut. Eon-Kernkraft sprang ein. Die Stahlkonstruktion war dann im KKU anfertigt worden.
Die von der Gemeinde zu tragenden Kosten belaufen sich auf rund 16 000 Euro.
Brückenschlag über das alte Strohauser Sieltief
