Rodenkirchen - Von den 152 Schafen der Rassen Suffolk, Weißkopf, Berrichon, Schwarzkopf, Texel und Blaukopf, die sich am Sonnabend der Prämierungskommission stellten, wurden 139 Tiere in die anschließende Schafauktion gegeben. Auktionator Dieter Brockhoff bewies ein gutes Händchen und konnte 108 Tiere an neue Besitzer versteigern.

Der Landes-Schafzuchtverband Weser-Ems und der Stader Schafzuchtverband zeigten sich mit dem Verlauf der Auktion sehr zufrieden. Die Tiere wurden an Käufer aus sechs verschiedenen Bundesländern veräußert. Viele vielversprechende Böcke wechselten auch in Deichschäfereien an Hunte und Weser und an die Nordseeküste.

Erfreulich sei zudem, dass zahlreiche weibliche Tiere zu guten Preisen verkauft werden konnten, berichtete Zuchtleiter Klaus Gerdes in einem Gespräch mit der NWZ .

Den Spitzenpreis von 1050 € Euro erzielte ein Suffolk-Jährlingsbock, insgesamt lag der Durchschnittspreis bei den Suffolk-Lammböcken und den Jährlingsböcken mit 371 und 533 Euro am höchsten. Gleich zwei Schwarzkopfböcke kosteten jeweils stolze 1000 Euro€.

Eine Besonderheit gab es bei der Schafauktion außerdem. Der Züchter Detlef Warnke aus Butjadingen stiftete das Weißkopfschaf mit der Nummer 89 für eine amerikanische Versteigerung. Der Erlös wird der Züchterin Meike Avramut-Lampe aus Rönnelmoor für ihre Jugendarbeit und Vorbereitung des nächsten Jungzüchterwettbewerbes zur Verfügung gestellt.

In einer Ferienpass-Aktion lernen Kinder den Umgang mit Schafen und erhalten ein Grundwissen zur Haltung, Zucht und Pflege von Schafen.