SEEFELD - Bei seinem Vorhaben, die Seefelder Turnhalle um je zwei weitere Umkleide- und Geräteräume sowie um einen Gymnastikraum für den Gesundheitssport zu erweitern, kann der Seefelder TV mit der Unterstützung der Gemeinde Stadland rechnen. Wie die aussehen und welches finanzielles Volumen sie haben wird, darüber soll aber erst im Frühjahr 2008 entschieden werden.
Dies ist das einmütige Ergebnis einer Sitzung des Bau- und Planungsausschusses des Gemeinderates im Seefelder Schützenhaus, der eine Besichtigung der Turnhalle und der Nebenräumen voranging. Dabei stellte STV-Vorsitzende Heike Hommers die vom Verein erstellten alternativen Pläne für einen Anbau vor.
Deren Grund ist der enorme Aufschwung, den der Seefelder TV in jüngster Zeit genommen hat. Die für die neuen Gruppen und Sportangebote benötigten Geräte können in den vorhandenen Räumen nicht mehr untergebracht werden. Weil es nur zwei Umkleidekabinen gibt, kommt es zudem zu Problemen, wenn die Turnhalle und gleichzeitig die Außenanlagen (Fußball, Leichtathletik, Tennis) genutzt werden.
Den Anbau möchte der Seefelder TV weitestgehend in Eigenleistung erstellen. Die Zusagen örtlicher Handwerke für eine Mithilfe lägen vor, so Heike Hommers. Finanzielle Hilfen erbittet der Verein von der Gemeinde und von Sponsoren.
Vorrang habe der geplante Bau der neuen Sporthalle in Schwei, jedoch der Entwicklung im Gesundheitssport und dem ehrenamtlichen Engagement müsse auch in Seefeld Rechnung getragen werden, so CDU-Fraktionschef Günter Busch. Er rechnet mit Baukosten von 100 000 Euro. Mit ähnlichen Argumenten stimmten für die SPD-Fraktion deren Vorsitzender Günter Hespos sowie Jürgen Peschke und Hermann König dem Vorhaben zu.
In Zusammenarbeit mit der Gemeindeverwaltung soll der STV bis zum Frühjahr entscheidungsreife Pläne auch für die Finanzierung des Anbaus vorlegen.
Zuwachs durch Gesundheitssport und engagierte Helfer
