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NWZonline.de Region Wesermarsch Gemeinden Stadland

Halbzeit in der künftigen Krippe

16.09.2019

Seefeld Manche Kinder halten sich die Ohren zu, wenn sie in den Seefelder Kindergarten Traumland kommen. Aber damit wird es bald vorbei sein, sagt Bauingenieur Jörg Hullmann: „Das große Hämmern ist vorüber.“

Die Handwerker haben die vorbereitenden Arbeiten für die Erweiterung des Hauses um eine Krippe weitgehend abgeschlossen, jetzt folgt der Ausbau, zu dem die Maler- und Fliesenlegerarbeiten gehören. Ende Oktober soll die Umgestaltung, die Mitte August begonnen hat, abgeschlossen sein. Dann kann die Gemeinde Stadland weitere 15 Krippenplätze anbieten. Für 10 oder 11 von ihnen liegen schon Anmeldungen vor, sagt die Kindergartenleiterin Marion Schönlein.

Rund 130 000 Euro

Rund 130 000 Euro investiert die Gemeinde in den Ausbau, ergänzt Erwin Schierek, der im Bauamt der Gemeindeverwaltung auch für dieses Projekt zuständig ist. Ein Anbau ist nicht erforderlich, der Platz – derzeit belegt von einer 20-köpfigen Regelgruppe und einer 10-köpfigen altersübergreifenden Ganztagsgruppe – reicht für die neue Abteilung aus. Zudem werden die 7 Hortkinder, die zu der altersübergreifenden Ganztagsgruppe gehören, seit dem Sommerferien in der Schule betreut, aber von Kräften des Kindergartens.

Planung und Bauleitung teilen sich zwei Nordenhamer Firmen: das Architekturbüro Christine Allmers und das Ingenieurbüro für Bauwesen von Jörg Hullmann. Sichtbarstes Zeichen des Umbaus ist das Verschwinden der offenen Galerie über dem ehemaligem Gruppenraum der roten Gruppe, der jetzt der Gruppenraum der Krippe wird. Die ehemals offene Galerie wiederum wird neuer Lagerraum für Spielgeräte, während die beiden bisherigen Lagerräume in einen einzigen Schlafraum umgewandelt werden. Der Schlafraum ist neben dem Wickelraum ein Angebot, das im Kindergarten nicht erforderlich ist.

Die Dachfenster sind schon eingebaut, demnächst folgen die schadstofffreien Bodenbeläge, auf denen die Reisebettchen gestellt werden, in denen die ein- bis dreijährigen Kinder schlafen.

Wegen dieses Schlafraums musste der Bewegungsraum im Obergeschoss, der sonst unverändert bleibt, mit Brandschutztüren ausgestattet werden.

Waschen mit Staustufe

Der Wickelraum entsteht im Erdgeschoss, dahinter liegt der Wasch- und Toilettenraum. Das Waschbecken wird so gestaltet, dass es eine Rinne mit einer Staustufe enthält, die zum Spielen einlädt. Für das Farbprogramm ist Christine Allmers zuständig. Leitfarbe ist Sand; im Waschraum kommen Safari-Motive mit Giraffen und Zebras und himmelblaue Deckenfliesen hinzu. „Es wird nicht kunterbunt, sondern ruhige Farben dominieren“, sagt Christine Allmers.

Im Gruppenraum ist mehr Schallschutz erforderlich, weshalb die Decke abgehängt und Schallschutzsegel an die Wand montiert werden.

Der Übergang zwischen Kindergarten und Krippe wird zumindest optisch offen gestaltet. Die Barriere ist etwa 80 Zentimeter hoch, darüber kommen Lichtdurchbrüche bis zur Geschossdecke, die Blicke nach drinnen und nach draußen freigeben.

Henning Bielefeld Stadland und stv. Leitung Redaktion Nordenham / Redaktion Nordenham
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