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Fremdenverkehr SPD/WPS lässt nicht locker: Touristikbüro verlegen

Stadland - Die SPD/WPS-Gruppe im Rat lässt nicht locker: In Kürze will sie erneut beantragen, das Büro der Bürger- und Touristikinformation in das Hochparterre des Rathauses zu verlagern.

Ein bestimmtes Büro

Das sagte der SPD-Ratsherr Horst Mauritschat in der Sitzung des Fremdenverkehrsausschusses in der Seefelder Mühle. Es ist nicht der erste Vorstoß der Minderheitsgruppe in diese Richtung. Neu ist aber, dass SPD und WPS einen Vorschlag für ein bestimmtes Büro unterbreiten, wie Horst Mauritschat der NWZ  sagte.

Es handelt sich um ein das Büro, das links vom Treppenaufgang liegt. Dieses Büro sei deutlich besser geeignet als das jetzige im zweiten Obergeschoss, das auch noch relativ weit hinten in der Ecke liegt. Damit die Sache nicht zu teuer wird, ist die SPD/WPS-Gruppe gern bereit, auf die zunächst geforderte Glastür für das Büro im Hochparterre zu verzichten. Entscheidend sei, dass der Bürger die Kontaktperson ohne Probleme finde, sagt Horst Mauritschat.

Der CDU-Fraktionsvorsitzende Günter Busch räumte im Ausschuss ein, dass es im Rathaus Büros gibt, die leichter zu finden sind als das der Touristikinformation. Er bestritt aber, dass deshalb ein Einheimischer oder Urlauber seine Information nicht bekomme. Wer das Rathaus gefunden habe, finde auch das Touristikbüro. Und im Rathaus gebe es auch einen Aufzug für Gehbehinderte.

Nur 8 Interessierte

Gerold Klein, einer der beiden Vorsitzenden des Touristikbeirates der Gemeinde, sagte, dass das Gremium ein wenig Schwung verloren habe. Kamen anfangs 17 Interessierte zu den öffentlichen Versammlungen, sind es jetzt weniger als halb so viele, nämlich 8.

Er sprach sich dafür aus, die Öffnungszeiten des Touristikbüros in der Hauptsaison auszuweiten. Im Namen des Beirats forderte er eine Öffnungszeit von 14 bis 18 Uhr. Für die Hauptsaison regt das Gremium auch die Verlegung des Büros in das alte Amanda-Jürgens-Haus am Abser Deich an, wie es die Eigentümer angeboten haben. Denn die Radtouristen müssten „am Deich eingefangen und in den Ort weitergeleitet werden“. Das Mindestmaß wäre aber eine deutlich bessere Ausschilderung der Touristinfo am Weserdeich, sagte Klein.

Zudem sollten die Radwege in Rodenkirchen besser beschildert werden. Evi Ritter hat Vorschläge für Radwanderwege erarbeitet.

In Zusammenarbeit mit der Oberschule soll eine GPS-Schatzsuche von Kindern für Kinder erarbeitet werden.

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