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NWZonline.de Region Wesermarsch Gemeinden Stadland

Hobendieker Straße: Tandem sichert neue Teerdecke zu

01.04.2014

Seefeld Der Straßen- und Wegeausschuss des Gemeinderates will Karl-Heinz Röben in seine nächste Sitzung einladen. Dann wollen die Mitglieder mit dem Fachbereichsleiter der Kreisverwaltung über die Transportgenehmigung sprechen, die dieser Tandem, der Betreibergesellschaft des Windparks Hobendiek, erteilt hat. (Die NWZ  berichtete).

Die Gemeinde hat die Hobendieker Straße nur für Lasten bis zu 5 Tonnen freigegeben. Bei der geplanten Aufrüstung des Windparks will Tandem aber bis zu 150 Tonnen schwere Teile über die Betonstraße transportieren, zitierte Bürgermeister Boris Schierhold aus dem Bauantrag. Schierhold, CDU und Grüne lehnen die Transporte ab.

Doch schon die Belastungen aus dem seit dem 5. März laufenden Abbau einer Alt-Anlage will die CDU/Grüne-Mehrheit nicht hinnehmen. Schierhold fürchtet, dass dabei Haarrisse entstehen, die bei der gutachterlichen Überprüfung nicht zu sehen sind, sich dann aber ausweiten und schließlich eine Sanierung erforderlich machen, die die Anlieger zum großen Teil selbst bezahlen müssen.

Sowohl Bürgermeister Schierhold als auch der CDU-Fraktionschef Günter Busch machten deutlich, dass sie kein Vertrauen zum Tandem-Geschäftsführer Dietrich Heck haben. Der habe nachweislich im vergangenen Herbst eine Altanlage abbauen und ohne verkehrsbehördliche Genehmigung auf der Betonstraße abtransportieren lassen. „Das ist eine strafbare Handlung“, sagte Busch.

Die Grünen-Fraktionsvorsitzende Elke Kuik-Janssen betonte, ihre Fraktion stehe hinter der Windenergie und der Aufrüstung dieses Windparks, wolle aber sicherstellen, dass kein Schaden an der Gemeindestraße entstehe.

Der SPD-Fraktionsvorsitzende Siegmar Wollgam sagte, die Straße könne das Gewicht tragen, weil es auf viele Achsen verteilt werde. Beim Bau des Windparks 1994 seien so gut wie keine Schäden festgestellt worden.

Gerd Coldewey (Die Linke) nahm nach der Sitzung per E-Mail Kontakt zu Dietrich Heck auf. Heck schrieb in seiner Antwort: „Wir gehen davon aus, dass deutliche Schäden entstehen werden und wir die Straße danach mit einer neuen Teerdecke versehen müssen – so ist es in unsere Kostenrechnung eingestellt. Genaueres wird ein städtebaulicher Vertrag vor Beginn der Maßnahmen zwischen uns und der Gemeinde regeln müssen. Unsere Verantwortung für den Zustand der Straße und damit gegenüber dem Straßenbaulastträger Gemeinde Stadland ist unsererseits völlig klar.“

Henning Bielefeld Stadland und stv. Leitung Redaktion Nordenham / Redaktion Nordenham
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