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NWZonline.de Region Wesermarsch Gemeinden Stadland

Gemeinderat: Umweltbelastung: Wenn die Idylle zum Alptraum wird

19.02.2011

RODENKIRCHEN Der Begriff Elektrosmog fiel bei der Sitzung des Bau- und Planungsausschusses des Gemeinderats am Donnerstag. Denn die Telekom plant, drei zusätzliche Antennen am vorhandenen Mast an der Schulstraße in Seefeld zu installieren und im Laufe des Jahres in Betrieb zu nehmen. Dagegen regte sich Widerstand während der Ausschusssitzung.

Es sei noch völlig unklar, welche gesundheitlichen Risiken von derartigen Anlagen ausgingen und wie hoch die Belastungen seien, hieß es. Es sei zu prüfen, ob eine Anlage nicht außerhalb der Ortschaft aufgestellt werden könnte, regte der CDU-Fraktionschef Günter Busch an. Auch Jürgen Peschke (SPD) teilte die Bedenken. Die Befürchtungen seien vorhanden, auch wenn die Grenzwerte eingehalten würden, sagte er.

Dass die Telekom die Befürchtungen ernst nehme, merkte ein Vertreter des Unternehmens an. Die Telekom habe eine Lizenz ersteigert und wolle mehr Breitband für Deutschland und mehr Dienst in der Fläche anbieten. Eine Standortverlagerung in Seefeld sei mit sehr hohen Kosten verbunden, stellte er fest. Die Höhe der erforderlichen Investitionen soll die Telekom nun ermitteln. Udo Zempel (SPD) forderte die Telekom außerdem dazu auf, die Bürger so zu informieren, dass die Diskussion um die Gefährlichkeit der Elektrosmog-Belastungen endlich aufhöre.

Zündstoff barg der Antrag zum Neubau einer Biogasanlage in Norderseefeld. „Wir haben keinen Einfluss darauf“, betonte Günter Busch. Das sei privilegiertes Bauen im Außenbereich. Die Anlage leiste 500 KW. „Die Gemeinde hat keine rechtliche Handhabe“, sagte auch Bürgermeister Boris Schierhold.

Während die CDU/Grünen-Gruppe zumindest ihr Einvernehmen erklären wollte, um anfallende Gebühren zu vermeiden, lehnte die SPD einen solchen Beschluss strikt ab. „Wir sind nicht damit einverstanden, dass noch eine Belastung für die Bürger installiert wird“, sagte der Fraktionschef Günter Hespos. Udo Zempel: „Wir sagen nein, das ist ein Signal.“ Von einem Eingriff in die Landschaft, wie er schlimmer nicht sein könnte, sprach Hermann König.

Der Gemeinderat wird sich jetzt am 3. März mit dem Thema befassen müssen.

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