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NWZonline.de Region Wesermarsch Gemeinden Stadland

MOBILFUNK: Zustimmung zu Sendemasten verweigert

08.12.2006

STADLAND Der Landkreis will das von der Kommune versagte Einvernehmen ersetzen. Dagegen könnte Stadland dann Widerspruch einlegen.

von rolf bultmann STADLAND - Es bleibt dabei: Die Gemeinde Stadland verweigert dem Landkreis Wesermarsch und damit der zuständigen Baugenehmigungsbehörde ihre Zustimmung zur Errichtung von zwei 40 Meter hohen Sendemasten eines Mobilfunknetzbetreibers. Seinen bereits im April gefassten Beschluss bekräftigte der Verwaltungsausschuss der Gemeinde jetzt erneut einstimmig.

Den Anlass dazu gab ein Schreiben des Landkreises, in dem der mitteilte, dass er beabsichtigt, das von der Gemeinde versagte Einvernehmen zu ersetzen. Zu diesem Vorhaben gab er der Gemeinde die Möglichkeit zu einer Stellungnahme.

Die beschloss der Verwaltungsausschuss, indem er seinen Beschluss von vor sieben Monaten erneuerte. Nun will die Gemeinde die Entscheidung des Landkreises abwarten. Sollte die Baugenehmigung erteilt werden, will die Gemeinde nach einer Prüfung der Begründung für ihr dann ersetztes Einvernehmen darüber befinden, ob sie dagegen Widerspruch einlegen wird.

Der Mobilfunknetzbetreiber möchte die beiden 40 Meter hohen Sendemasten als Funkfeststationen in Havendorfersand und in Seefeld errichten. Als Begründung für ihre Ablehnung der Vorhaben macht die Gemeinde den Erhalt und die Entwicklung des typischen Landschaftsbildes sowie die Tourismusentwicklung geltend.

Die Gemeinde schlägt als Alternative vor, die Sendeantennen des Mobilfunknetzbetreibers an den vorhandenen Windkraftanlagen in Rodenkirchen-Düddingen und in Seefeld-Hobendiek zu installieren. Darüber hat die Komme den Landkreis und auch bereits frühzeitig den Mobilfunknetzbetreiber in Kenntnis gesetzt. Der war zunächst an einer einvernehmlichen Lösung der Standortfrage interessiert.

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