Rodenkirchen - Viele träumen davon, Bernd Naumann hat‘s gemacht: Er ist auf eigene Faust mit der Transsibirischen Eisenbahn von Moskau bis Peking gefahren.

Über diese Traumtour berichtet der Reisejournalist am Montag, 9. Januar, ab 20 Uhr in einer Diashow in der Markthalle Rodenkirchen. Erwachsene zahlen an der Abendkasse 10 Euro, Schüler und Studenten 9 Euro. Im Vorverkauf sind die Karten jeweils einen Euro billiger; Vorverkaufsstellen sind das Bier-Café Hülsmann und das Bücher- und Schreibwaren-Eck Manzke.

Die transsibirische Eisenbahn ist die langersehnte Schienenverbindung zwischen Europa und Asien. Um sie ranken sich viele Legenden, seit der damalige Zarewitsch Nikolaus 1891 den ersten Spatenstich vornahm. Erst 1916, wenige Monate vor seiner Abdankung als Zar, war die 9500 Kilometer lange Strecke fertiggestellt.

Die längste Eisenbahnlinie der Welt windet sich durch unendliche Weiten der Tundra und Taiga. Die Reise beginnt in Moskau mit dem Kreml, der Basilius-Kathedrale und dem Kaufhaus Gum. Weitere Stationen sind Irkutsk, die Perle Sibiriens, der Baikalsee, die mongolische Hauptstadt Ulan Bator, in der unweit des Zentrums hypermoderne Glaspaläste neben traditionellen Jurten stehen, und Peking mit seiner Verbotenen Stadt.