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Die Oldenburger Autobahn und die Umgehungsstraße

NWZonline, Werkstattfilm und Helmut Böhm erzählen mit historischen Fotos vom Bau der Autobahn und der früheren Umgehungsstraße in Oldenburg.

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Bau der Umgehungsstraße im 2. Weltkrieg begonnen

08.07.2011

OLDENBURG Mit dem Bau der Umgehungsstraße wurde bereits im Zweiten Weltkrieg begonnen. Auch Zwangsarbeiter wurden eingesetzt. Die Straße sollte in erster Linie militärischen Zwecken dienen. Zum einen war Oldenburg eine große Garnisonsstadt, zum anderen sollte eine rasche Verbindung zum Marinehafen Wilhelmshaven hergestellt werden.

Zuvor floss der Verkehr aus Ostfriesland und Wilhelmshaven mitten durch die Stadt. Der Julius-Mosen-Platz und das Café Klinge waren markante Punkte, an denen sich auswärtige Autofahrer orientierten.

Fertiggestellt wurde die Umgehungsstraße aber erst im Jahr 1954. Sie verband zunächst die Nadorster Straße mit der Cloppenburger Straße. Mit dem Wirtschaftswunder und der rapide ansteigenden Automobilisierung der Deutschen stieß die Straße mit ihren zahlreichen Kreuzungen und Ampeln rasch an ihre Kapazitätsgrenzen. Oldenburg erstickte (auch am innerstädtischen) Verkehr. Bereits nach zehn Jahren wurden täglich 21 000 Fahrzeugen gezählt.

Ende der 60er-, Anfang der 70er-Jahre reifte der Plan, die Umgehungsstraße zu einer kreuzungsfreien Autobahn auszubauen. Kein leichtes Vorhaben, in Deutschland genossen andere Verkehrsprojekte den Vorzug. Für die Probleme im Nordwesten interessierte sich niemand so wirklich, so schien es.

Das sollte sich ändern, als der damalige Oberstadtdirektor Heiko Wandscher seine guten Kontakte spielen ließ und er dem damaligen Bundesverkehrsminister Lauritz Lauritzen bei einem Bier in der Osternburger Gaststätte „Harmonie“ am Rande einer Veranstaltung den Ausbau der Umgehungsstraße schmackhaft machte. Im Gegenzug versprachen die Stadtoberen dem Minister, Oldenburgs nächster Kohlkönig beim traditionellen Essen in der damaligen deutschen Hauptstadt Bonn werden zu dürfen.

Wohl sehr verlockend – der Plan ging auf, und bei seiner Inthronisationsrede im Jahr 1974 setzte Lauritzen noch einen drauf. Er versprach zwei Millionen DM für den Bau der Brücke über die Hunte östlich von Oldenburg im Verlauf der Autobahn 29.

Thomas Husmann
Redakteur
Redaktion Oldenburg
Tel:
0441 9988 2104

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