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Die Oldenburger Autobahn und die Umgehungsstraße

NWZonline, Werkstattfilm und Helmut Böhm erzählen mit historischen Fotos vom Bau der Autobahn und der früheren Umgehungsstraße in Oldenburg.

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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

„Neuland betreten“

08.07.2011

Hans-Joachim Schatke (66) leitete von 1977 bis 1984 die Neubauabteilung beim Straßenbauamt Oldenburg-West. Am Ausbau der Umgehungsstraße zur Stadtautobahn hat er maßgeblich mitgewirkt.

FRAGE: Welche Erinnerungen haben Sie an den Bau der Stadtautobahn?

SCHATKE: Es ist ein technisch sehr anspruchsvolles Bauwerk. Die fast eineinhalb Kilometer lange Brücke vom Marschweg bis zur Schützenhofstraße hat enorme Anforderungen an die Planer und Arbeiter gestellt. Die Spannbetonbauweise stellte uns vor hohe Aufgaben, die gelöst werden mussten.

FRAGE: Inwiefern?

SCHATKE: Nun, alles musste genau berechnet werden. Die Brücke bewegt sich abhängig von den Jahreszeiten in ihrer Länge 1,25 Meter. Bei Wärme dehnt sie sich aus, bei Kälte zieht sie sich zusammen. Diese Differenz wird mittels einer sogenannten Rollkonstruktion ausgeglichen. Die Lager wurden kürzlich saniert. Übrigens: Schon ein Jahr nach der Eröffnung mussten leichte Justierungsarbeiten vorgenommen werden. Die Brückenhälften hatten sich ein wenig gegeneinander geneigt, das musste ausgeglichen werden.

FRAGE: Welche Bedeutung hat die Autobahn für die Stadt?

SCHATKE: Der innerstädtische Verkehr wird enorm entlastet. Der Stadtrat konnte deshalb beschließen, auf einen vierspurigen Ausbau der Hauptstraßen durch die Stadt zu verzichten. Der Ausbau der Umgehungsstraße hat sich für die Stadt auf jeden Fall gelohnt.

FRAGE: Und der Lärmschutz?

SCHATKE: Selbst da haben wird damals Neuland betreten.

Thomas Husmann
Redakteur
Redaktion Oldenburg
Tel:
0441 9988 2104

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