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Nachkriegszeit in Oldenburg

Die Stadt Oldenburg blieb vom Zweiten Weltkrieg weitgehend verschont. Für die Menschen war die Zeit nach dem 8. Mai 1945 dennoch voller Veränderungen und Neuanfänge.

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NWZonline.de Stadtgeschichte Oldenburg Nachkriegszeit in Oldenburg

Ärmel hoch! – Als die Stadt loslegte

03.12.2011

OLDENBURG Kartoffelanbau vorm Landtag, die alte Markthalle, Eklöhs erster Selbstbedienungsladen, Kohlenhandel von Strackerjan & Helmich, Hallenbad- und Brückenbau, Gaswerk, Glashütte und Brand-Werft, AEG und Hafen, das Nachtleben mit Boxring und Palette: Tief eingetaucht ist Michael P. Hopp in die Archive der Oldenburgischen Landschaft, von Isensee und der eigenen Familie – auf der Suche nach Bildern der ersten 20 Jahre nach dem Krieg, „die Zeit von Dampf und Qualm“. Am Erfolg lässt er jetzt alle teilhaben: Bei Isensee ist sein neues Buch „Ärmel hoch! Oldenburger Aufbaujahre in Bildern“ über die 1950er- und 1960er-Jahre erschienen (60 Seiten, 12,80 Euro).

Hopp, der schon vier Bände über Straßen und Plätze vorgelegt hat, folgt diesmal „einem begrenzten zeitlichen Abschnitt“, der in 120 Momentaufnahmen lebendig wird, angefangen in schwieriger Zeit – auch für die 30 000 Flüchtlinge – „bis zur Normalität der anbrechenden Kosummoderne der 60er-Jahre“. Hopp findet, dass „nicht nur ältere, sondern auch jüngere Leute da mal einen Blick reinwerfen könnten, um zu sehen: ach, so hat das hier angefangen!“.

Beschrieben hat er die Bilder „zum Teil auch augenzwinkernd, nicht als Historiker, sondern als Journalist“ – aber eben einer, der weiß, wovon er spricht. Verleger Florian Isensee sagt: „Es ist ein durchlaufender Text, den man von vorne bis hinten lesen kann, eine Reise mit Bildern durch die Zeit, bei der man aber auch überall einsteigen kann.“ Da ist die Dampfziegelei Dinklage an der Hundsmühler Straße, an der Gartenstraße das „OT“, das „Heim der offenen Tür“ im Keller der „Brücke der Nationen“, wo man hinging, „wenn man kein Geld hatte, um ins Montparnasse zu gehen“, und dann zeigt Hopp „auf diesen ollen O-Bus vor der Hirsch-Apotheke: „Solchen Dingen gehört meine Liebe, da hängen für uns Oldenburger so viele Geschichten dran“. Sein neues Buch lässt ein paar schöne davon wieder lebendig werden.

Michael P. Hopp signiert sein neues Buch an diesem Sonnabend von 20.30 bis 24 Uhr in der Isensee-Bude auf dem Lambertimarkt vor der BLB.

Karsten Röhr
Redakteur
Redaktion Oldenburg
Tel:
0441 9988 2110

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DVD „Die Fahrkarten bitte!“

Geschichten rund um den Oldenburger Nahverkehr von 1883 bis 1980, produziert von Werkstattfilm e.V.

Dauer: 90 Minuten
Preis: 20 Euro

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Bildband „Abbrüche und Aufbrüche in Oldenburg“

Einblicke in die Stadtentwicklung der 1950er- und 1960er-Jahre, herausgegeben von Werkstattfilm e.V.

64 Seiten
Preis: 18 Euro

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Erleben Sie Oldenburg von der Nachkriegszeit bis in die 1960er-Jahre, produziert von Werkstattfilm e.V.

Dauer: über 120 Minuten
Preis: 18 Euro

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Bildband „Nächste Haltestelle Stadtumbau“

Oldenburger Stadtentwicklung in der 1950er- und 1960er-Jahren, herausgegeben von Werkstattfilm e.V.

64 Seiten
Preis: 18 Euro

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Bildband „Oldenburg - Blumen und Beton“

Einblicke in die Stadtentwicklung der 1950er- und 1960er-Jahre, herausgegeben von Werkstattfilm e.V.

64 Seiten
Preis: 18 Euro

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