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Nachkriegszeit in Oldenburg

Die Stadt Oldenburg blieb vom Zweiten Weltkrieg weitgehend verschont. Für die Menschen war die Zeit nach dem 8. Mai 1945 dennoch voller Veränderungen und Neuanfänge.

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NWZonline.de Stadtgeschichte Oldenburg Nachkriegszeit in Oldenburg

Als die Stadt ihr Gesicht änderte

19.10.2013

Oldenburg Die alte Burgstraße mit dem roten Carl Wilh. Meyer-Bulli, der Marktplatz mit Käfern und Simca, ein bevölkerter Kinderspielplatz mitten in der Stadt, Hochbunker, Horten-Baugrube und Nachtwächter-Kandelaber: Zahlreiche Bilder, die in den 50er- und 60er-Jahren als private Erinnerungsfotos geschossen wurden, finden sich im neuen Werkstattfilmbuch „Blumen und Beton“ (die NWZ  berichtete). In dieser Komposition und Kommentierung leiste das Buch „einen wertvollen Beitrag zur Stadtkultur“, urteilen Hiltrud und Roland Neidhardt in ihrem Grußwort.

Farschid Ali Zahedi von Werkstattfilm, der im vergangenen Jahr das erste Bilderbuch der Reihe unter dem Titel „Nächste Haltestelle Stadtumbau“ vorlegte, sagt: „Nachdem das erste Bilderbuch die Entwicklung der Stadt Oldenburg in den 1950er- und 60er-Jahren vor allem im innersten Bereich darstellte, wird der Kreis diesmal größer gezogen.“ Es gibt erneut viele interessante Bilder aus allen Teilen der Innenstadt, aber auch aus den Gebieten jenseits des Wallrings, die die damalige Situation und damit die heutige Veränderung dokumentieren: unterteilt in „alte Mitte“ (Rathausplatz und Schlossplatz als Keimzelle Oldenburgs), „neue Mitte“ (Wallring) und „jenseits der Mitte“ sowie Arbeit, Freizeit und Verkehr.

Artikel, Fotos und Videos zum Thema „Oldenburg in der Nachkriegszeit“ finden Sie im NWZonline-Spezial „Stadtgeschichte Oldenburg“.

Autor Klaus Fricke, der die Entwicklung der Stadt als NWZ -Redakteur seit 1979 begleitet hat und die Fotos in hinreichender Kürze und dabei doch sehr ergiebig kommentiert, sagt: „Es sollten die großen Veränderungen der späteren Nachkriegszeit im Mittelpunkt stehen. Die Aufnahmen stammen ausschließlich von Privatleuten. Aus einer riesigen Menge wurden etwa 140 Aufnahmen für das Buch ausgewählt. Es ist eine Reise vom Innersten ins Äußere, dabei immer an die Veränderungen denkend, die die Stadt im Laufe der Jahre durchgemacht hat, vor allem verkehrlich und baulich.“

Fricke zeichnet anhand der Bilder und seines profunden Wissens die Zeit nach: von den Jahren, als die Häusing zwischen BLB und Horten noch vollwertige Verkehrsfläche war über – aus heutiger Sicht unfassbare – Abrissprojekte wie das „Kleine Palais“ und hübsche Details wie den Kiosk am Pferdemarkt bis zur Stadtentwicklung in den äußeren Bereichen, Hafen, Industrie und Gewerbe, auch Eislauf und Seifenkistenrennen. Was das Buch – bei allen Veränderungsbelegen aber auch zeigt: dass sich Oldenburg an vielen Stellen doch bis heute auch treu geblieben ist.

Werkstattfilm zeigt dazu auch eine Ausstellung im Kinoladen an der Steinstraße.


Info:   www.werkstattfilm.de 
Karsten Röhr
Redakteur
Redaktion Oldenburg
Tel:
0441 9988 2110

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DVD „Die Fahrkarten bitte!“

Geschichten rund um den Oldenburger Nahverkehr von 1883 bis 1980, produziert von Werkstattfilm e.V.

Dauer: 90 Minuten
Preis: 20 Euro

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Bildband „Abbrüche und Aufbrüche in Oldenburg“

Einblicke in die Stadtentwicklung der 1950er- und 1960er-Jahre, herausgegeben von Werkstattfilm e.V.

64 Seiten
Preis: 18 Euro

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DVD „Oldenburg im Bild“

Erleben Sie Oldenburg von der Nachkriegszeit bis in die 1960er-Jahre, produziert von Werkstattfilm e.V.

Dauer: über 120 Minuten
Preis: 18 Euro

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Bildband „Nächste Haltestelle Stadtumbau“

Oldenburger Stadtentwicklung in der 1950er- und 1960er-Jahren, herausgegeben von Werkstattfilm e.V.

64 Seiten
Preis: 18 Euro

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Bildband „Oldenburg - Blumen und Beton“

Einblicke in die Stadtentwicklung der 1950er- und 1960er-Jahre, herausgegeben von Werkstattfilm e.V.

64 Seiten
Preis: 18 Euro

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