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Nachkriegszeit in Oldenburg

Die Stadt Oldenburg blieb vom Zweiten Weltkrieg weitgehend verschont. Für die Menschen war die Zeit nach dem 8. Mai 1945 dennoch voller Veränderungen und Neuanfänge.

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02.12.2017

Oldenburg Für Stadtmuseumschef Dr. Andreas von Seggern ist es eine Art weihnachtliche Vorbescherung: Mit dem dritten Buch „Oldenburg – Aufbruch und Beharrung, Die 1960er Jahre“ richtet das Museum den Blick auf eine Zeit, in der sich die Stadt wie nie zuvor und auch danach in einer Dekade verändert hat.

Nach dem Geschmack vieler Oldenburger zum Schlechten. Der Abriss des Handelshofs an der Ecke Stau/Staugraben beispielsweise oder der Kaufhäuser Merkur und Hitzegrad Ecke Ritterstraße/Mühlenstraße, an deren Stelle das Kaufhaus Horten gebaut wurde, hat Spuren im kollektiven Gedächtnis hinterlassen. „Das hat vielen Oldenburgern tiefe Wunden zugefügt, die in diesen Wochen bei der Diskussion über die Bebauung des Marktkarrees wieder aufgebrochen sind“, weiß von Seggern.

Mit seinen Büchern mit den Bildern aus dem Bestand des Stadtmuseums hat er einen Nerv getroffen. Darüber freut sich auch Verleger Florian Isensee, der von den beiden Vorgängerbänden, die sich mit den 50er Jahren beziehungsweise dem Stadthafen beschäftigten, 4500 Stück verkauft hat.

Etwa 100 ausgewählte Fotografien aus dem Archiv werden in dem neuen Buch veröffentlicht. „Der Bildband bietet anhand überwiegend großformatiger Fotografien einen Einblick in diese spannende Periode Oldenburgs. Sie zeigt neben Oldenburger Besonderheiten ebenfalls auf, wie die Stadt vom damaligen Zeitgeist erfasst wurde“, erläutert von Seggern. Wachsender Wohlstand und die damit verbundene rasant steigende Motorisierung in der Bundesrepublik machten auch vor Oldenburg nicht halt. Nach dem Krieg wurde Oldenburg innerhalb weniger Jahre durch den Zuwachs von über 40 000 Vertriebenen und Flüchtlingen zur Großstadt. So wurden in diesem kurzen Zeitraum der Stadtgeschichte großräumige Verkehrsplanungen umgesetzt, die es in diesem Umfang nie zuvor gegeben hatte. Die Bahnhochlegung am Pferdemarkt sowie der mit der Sperrung des Altstadtkerns verbundene verkehrs-, vor allem autogerechte Ausbau der Straßen über die Wallanlagen führten zwar zu einer kurzzeitigen Entlastung der zuvor überlasteten Verkehrsknotenpunkte. Dabei wurden jedoch unwiederbringlich viele historische Bauten geopfert. Andreas von Seggern ist sich deshalb sicher: „Über kaum eine andere Phase ihrer Geschichte wird vergleichbar kontrovers diskutiert.“


Den Sonderdruck „50 Jahre Fußgängerzone“ gibt es im NWZ-Shop im Internet, in den NWZ-Geschäftsstellen, bei der OTM am Schloßplatz 16 und bei Isensee – für 4,90 Euro für NWZ-Abonnenten, sonst für 6,90 Euro.


  www.nwzshop.de 
Mehr Berichte dazu unter   https://www.nwzonline.de/fussgaengerzone 
Thomas Husmann
Redakteur
Redaktion Oldenburg
Tel:
0441 9988 2104

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Geschichten rund um den Oldenburger Nahverkehr von 1883 bis 1980, produziert von Werkstattfilm e.V.

Dauer: 90 Minuten
Preis: 20 Euro

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Bildband „Abbrüche und Aufbrüche in Oldenburg“

Einblicke in die Stadtentwicklung der 1950er- und 1960er-Jahre, herausgegeben von Werkstattfilm e.V.

64 Seiten
Preis: 18 Euro

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DVD „Oldenburg im Bild“

Erleben Sie Oldenburg von der Nachkriegszeit bis in die 1960er-Jahre, produziert von Werkstattfilm e.V.

Dauer: über 120 Minuten
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Bildband „Nächste Haltestelle Stadtumbau“

Oldenburger Stadtentwicklung in der 1950er- und 1960er-Jahren, herausgegeben von Werkstattfilm e.V.

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Bildband „Oldenburg - Blumen und Beton“

Einblicke in die Stadtentwicklung der 1950er- und 1960er-Jahre, herausgegeben von Werkstattfilm e.V.

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