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Nachkriegszeit in Oldenburg

Die Stadt Oldenburg blieb vom Zweiten Weltkrieg weitgehend verschont. Für die Menschen war die Zeit nach dem 8. Mai 1945 dennoch voller Veränderungen und Neuanfänge.

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NWZonline.de Stadtgeschichte Oldenburg Nachkriegszeit in Oldenburg

Stadtmuseum öffnet seine Foto-Schatztruhe

12.12.2015

Oldenburg 50er-Jahre Bilder aus Oldenburg haben wir genug gesehen? Auf keinen Fall. Jedenfalls nicht, wenn das Stadtmuseum seine Schatztruhe öffnet. Unter der Führung von Dr. Andreas von Seggern hat es das nun getan. Herausgekommen ist der derzeit vielleicht schönste historische Oldenburg-Bildband dieser Zeit: mit überraschenden schwarz-weißen und farbigen Ansichten, profunden Erklärungen des Historikers, in Heftform großformatig geschnitten und von Iris Dahlke prächtig gestaltet. Das Buch „Oldenburg zwischen Mangel und ‚Wirtschaftswunder‘“ ist der erste Band einer neuen Reihe großer Bildbände mit Motiven aus dem riesigen Bildarchiv des Museums, die im Isensee-Verlag erscheinen.

„Der Bildband versucht anhand von rund 100 ausgewählten Fotografien die Atmosphäre einer Stadt im Aufbruch einzufangen. Wir wollen Bilder sprechen lassen, ergänzt durch die Einordnung in den historischen Zusammenhang“, sagt Herausgeber von Seggern – und zwar von 1949 bis 1963: von Szenen in der Innenstadt über Kinder in der neuen Siedlung der „Gemeinschaft der Ostvertriebenen, Angler an der Hunte, die Hauptstraße in Eversten, Abriss des Mühlenviertels, „Kraftpostbahnhof“, Busverkehr vorm Degodehaus, Brotfabrik, Eklöh, aber auch Kepa und Hertie, Eröffnung des Hallenbads und Start der Weser-Ems-Halle bis zur Trauerfeier für den Bundestagspräsidenten Hermann Ehlers – mit der gesamten Staatsspitze von Konrad Adenauer über Ludwig Erhard bis Theodor Heuss – „das größte Ereignis, das es in Oldenburg gegeben hat“, sagt von Seggern.

Artikel, Fotos und Videos zum Thema „Oldenburg in der Nachkriegszeit“ finden Sie im NWZonline-Spezial „Stadtgeschichte Oldenburg“.

Eingefangen sind alle Facetten der Stadt: auch der VfB vor 32000 Zuschauern gegen den HSV, Louis Armstrong in Oldenburg, das Staatstheater noch mit Freitreppe, Tanzen bei Beuss, die „Brücke der Nationen“ und ein Haufen Zirkuselefanten 1962 mitten in der Stadt auf dem Weg zum Pferdemarkt – für die Kinder damals eine Sensation.

Verleger Florian Isensee, bei dem das Buch gestaltet wurde, sagt: „Das sind beeindruckende Bilder. Da steht man plötzlich selbst am Straßenrand und ist Teil der Szenerie“. Durch den großformatigen Druck sind auch die Details bestens zu erkennen, „weil die Qualität der Fotografien das hergibt“.

Für Andreas von Seggern unterstreicht der Bildband „die Rolle des Stadtmuseums als kollektives Gedächtnis der Stadt“, so der Museumsleiter. Das Stadtmuseum werde seinen enormen Fundus und seine hohe Kompetenz in diesem Bereich „künftig wieder stärker in den Fokus rücken“.

Angekündigt in der neuen Reihe ist ein Themen-Bildband „Wasser, Hafen, Stau“, es folgen Jahrzehnt- und Themenbildbände im Wechsel.
Andreas von Seggern (Hg.): „Oldenburg zwischen Mangel und ,Wirtschaftswunder’’ die 1950er Jahre“, Isensee-Verlag, 80 Seiten, 16 Euro.

Karsten Röhr
Redakteur
Redaktion Oldenburg
Tel:
0441 9988 2110

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