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50 Jahre Oldenburger Fußgängerzone

NWZonline und Werkstattfilm erzählen mit historischen Fotos von der Geschichte der ältesten Fußgängerzone Deutschlands.

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Oldenburg Mal die gewohnte Perspektive verlassen und seine Stadt, seine Innenstadt, seine Fußgängerzone aus der Luft betrachten – darauf ist der Oldenburger Luftbildfotograf Jürgen Spielbrink spezialisiert. Seine jüngste Ausstellung in den Schlosshöfen hat gezeigt, wie viele Oldenburger sich für solch einen Perspektivwechsel interessieren.

Geht gerne in die Luft: Jürgen Spielbrink BILD: Röhr

Auch als Poster und Postkarten

Der Oldenburger Luftbildfotograf Jürgen Spielbrink (Oldenburger Luftbildarchiv) hat die nebenstehenden Aufnahmen gemacht. Das große Bild ist die einzige Senkrecht-Luftbildaufnahme dieser Art. Die Vertikalaufnahme entstand aus 1100 m Höhe im Mai 1995 mit der analogen K 20 (Bild) aus dem 2. Weltkrieg. Es ist die erste Vertikalaufnahme der Innenstadt seit dem 8. Mai 1945, so Spielbrink.              

Ein Poster („Oldenburger Weitblick“, DIN A2), das die ganze Stadt vom Schloss Richtung Norden hochauflösend zeigt (Fernblick bis Jadebusen), ein Poster mit 15 Luftbildaufnahmen sowie Luftbild-Postkarten der Stadt von Jürgen Spielbrink gibt es ab diesem Samstag anlässlich des Jubiläums im „Fresco Gelato“ am Lefferseck (Poster 5 Euro, Karten 2 Euro).

In der obigen Bildergalerie werden drei seiner Bilder gezeigt – weitere gibt es anlässlich des Jubiläums ab diesem Samstag in der Eisdiele am Lefferseck (siehe Infokasten) – entstanden bei Flügen aus luftiger Höhe mit dem Motordrachen, der bei entsprechend waghalsigen Manövern nicht nur hochauflösende Schrägbild- sondern auch extreme Senkrechtaufnahmen ermöglicht. Bis 2009 fotografierte Spielbrink die Stadt und andere Motive mit Weltkriegs-Fototechnik analog, seitdem digital.


Am Montag erscheint die Folge: „Mit meiner Oma in der Innenstadt – vor 50 Jahren“

Fußgängerzone –Umbau zug um Zug

Der Umbau der Innenstadt mit der Pflasterung der Fußgängerzone passierte von 1964 bis 1974 – in dieser Reihenfolge:

1964 – Herbartgang

1966 – Berliner Platz

1967 – Häusing mit August-Hinrichs-Hof

1968 – Staustraße

1968 – Schüttingstraße

1968 – Ritterstr. von Lange Str. bis Mühlenstraße

1968 – Schlossplatz

1969 – Achternstraße

1969 – Gaststraße von Lange Straße bis Burgstr.

1969 – Bergstr. von Lange Str. bis Kleine Kirchenstr.

1970 – Lange Straße

1970 – Haarenstr. von Lange Str. bis Mottenstr.

1970 – Winkelgang

1970 – Baumgartenstr.

1970 – Markt (Teil 1)

1971 – Wallstraße von Lange Str. bis Mottenstr.

1971 – Kurwickstraße von Lange Str. bis Mottenstr.

1971 – Lappan

1972 – Elisenstraße

1973 – Pistolenstraße

1974 – Haarenstr. von Mottenstr. bis J.-Mosen-P. 1974 – Julius-Mosen-Platz

Die Pflasterung kostete 1,8 Millionen DM. Die jüngste Pflasterung war etwas teurer: allein 700 000 Euro für Haaren- und 721 000 Euro für die Lange Straße – getragen von den Anliegern. Die Fußgängerzone umfasst 13 Hektar – sie ist 3000 Meter lang.


Mehr Infos, Bilder und Berichte unter   www.nwzonline.de/fussgaengerzone 
Karsten Röhr
Redakteur
Redaktion Oldenburg
Tel:
0441 9988 2110

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