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Der Oldenburger Hafen

Die Promenade am Stau vom „Schwan“ bis zu „Heini am Stau“ war noch bis in die 1980er-Jahre hinein Umschlagplatz für Waren, die auf der Hunte transportiert wurden. In den vergangenen Jahren hat sich der „Alte Stadthafen“ enorm verändert.

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NWZonline.de Region

Zwölf-Millionen-Bau am Oldenburger Hafen

16.11.2016

Oldenburg Feierlicher erster Spatenstich: Die Wendestelle für große Schiffe im Oldenburger Hafen kommt, auch wenn es insgesamt tatsächlich länger als 30 Jahre gedauert hat. Der Präsident der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt, Prof. Dr.-Ing. Hans-Heinrich Witte, erinnerte in seiner Rede im Festzelt vor geladenen Gästen aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft an die ersten Überlegungen für dieses 12-Millionen-Euro-Projekt.

Doch für die Stadt hat sich das Warten dann doch rentiert: Damals im Jahr 1987 war man davon ausgegangen, dass Oldenburg dieses Projekt allein finanziert. Auf Grund der guten Zusammenarbeit mit der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV) muss die Stadt nur noch ein Drittel zahlen. Das beschränkt sich im Wesentlichen auf das Grundstück neben der Eisenbahnbrücke, wie Oberbürgermeister Jürgen Krogmann erläuterte.

Hans-Heinrich Witte skizzierte eine Bauzeit von drei Jahren und zeichnete eine positive Entwicklung: „Mit der neuen 165 Meter breiten Wendestelle machen wir die Schifffahrt auf der Bundeswasserstraße Hunte noch sicherer.“ Bislang müssen die Schiffe zwei Brückenöffnungen abwarten oder auch 800 Meter rückwärts fahren, um zu wenden.

kommentar

Freie Fahrt für

Schiffsverkehr

Oldenburgs Bedeutung als eine von sieben Seehafenstädten in Niedersachsen kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Das Wendebecken ist Voraussetzung dafür, dass endlich auch größere Seeschiffe Oldenburg anlaufen können und ihre Ladung hier gelöscht und weiter in das Hinterland verteilt wird. Dadurch können mehr Güter von der Straße auf den umweltfreundlicheren Wasserweg verlagert werden.

Wenn man berücksichtigt, dass 2015 die Menge der umgeschlagenen Güter im Hafen um 14,6 Prozent auf 1,017 Millionen Tonnen gesunken ist, dann sichert das Wendebecken künftig die Wirtschaftlichkeit des Hafens.

Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, geht von einer weiteren Verdoppelung des Ladeaufkommens aus. Er berichtete, dass es erklärtes Ziel sei, aus ökologischen Gründen deutlich mehr Ladeverkehr auf die Schienen- und Wasserstraßen zu verlagern. Niedersachsen sei der größte Gewinner des Verkehrswegeplanes. 12,2 Prozent des Etats würden hierher fließen. Und die Wasserwege spielen seinen Worten zufolge dabei eine große Rolle, da über die Flussläufe die Seeschiffe weit ins Binnenland fahren können. „Oldenburg ist ein zukunftsträchtiger Seehafen“, bescheinigte der Staatssekretär der Stadt, „und wir stärken die Schifffahrt auf der Hunte. Mit der neuen Wendestelle werden die Schifffahrtsverhältnisse auf dem Wasserstraßensystem Hunte/Küstenkanal deutlich verbessert.“ Ferlemann geht davon aus, dass das dazu beiträgt, in der Stadt langfristig Arbeitsplätze zu sichern. Der Neubau unterstreiche die Funktion des Hafens Oldenburg als maßgebenden Standortfaktor der Region.

Oberbürgermeister Jürgen Krogmann fand, dass die Stadt nun für die Frachten der Zukunft gut gerüstet ist. „Wir sind ein kleiner, feiner Hafen“, sagte er. Und wie alle anderen, war er auch gespannt, was die Archäologen alles in der Baustelle entdecken werden.


NWZ TV    zeigt einen Beitrag unter   www.youtube.com/nwzplay 
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Sabine Schicke
stv. Redaktionsleitung
Redaktion Oldenburg
Tel:
0441 9988 2103

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