• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • FuPa
  • Werben
  • Kontakt
 
Kopfgrafik Kopfgrafik

Geschichte des Oldenburger Kramermarkts

NWZonline und Werkstattfilm blicken mit historischen Fotos und Videos auf die Geschichte der Oldenburger Fünften Jahreszeit zurück.

Seite empfehlen:

OLDENBURG Schon lange bevor Knut geboren wurde, war dieser Bär berühmt: Als „Der Eisbär vom Kramermarkt“ neckte Werner Schepmann 42 Jahre lang die Besucher – und lernte auf diesem Wege auch seine Lebensgefährtin kennen.

Die Erfolgsstory begann 1948: „Ich ging mit zwölf Jahren über den Kramermarkt, und ein Fotograf sprach mich an, ob ich nicht einmal in das Eisbärenfell gehen würde“, erzählt Schepmann.

Davon war er so begeistert, dass er das Kostüm bis 1990 immer wieder anzog – nicht nur auf dem Kramermarkt. „Wir waren auch in Leer, Aurich und sogar in Köln und Düsseldorf“, so Schepmann.

Die Arbeit war nicht immer einfach – elf Stunden täglich steckte Schepmann im stickigen Eisbärenkostüm.

„Bei den Kleinen machte ich Männchen oder kniete vor ihnen. Und bei den älteren weiblichen Besuchern spielte ich gerne den verliebten Bären“, schwärmt er.

Auch wenn vor allem kleine Kinder vor dem Bären Angst hatten, betont Schepmann: „Bei mir hat kein Kind geweint!“

Bilder, Videos und Artikel zur Geschichte des Oldenburger Kramermarkts finden Sie hier.

Während der Eisbär die Besucher erschreckte oder mit Ihnen scherzte, machte sein Kollege Horst Tauchert Fotos, welche die Leute später kaufen konnten. „Da wir die Technik von heute noch nicht kannten, wurde der volle Film nach Rüdesheim geschickt und dort entwickelt. Die Bilder wurden dann für damals noch 3,50 DM an die Besucher versandt. Das ganze dauerte zwei Tage“, erklärt der ehemalige Eisbär.

Als Einnahmequelle für den Lebensunterhalt mussten Schepmann und Tauchert die Preise für ihre Fotos allerdings bald anheben: „Als ich aufhörte, kostete ein Foto schon sechs Mark“, so Schepmann.

42 Jahre lang, bis 1990, war Schepmann der Bär. Dann war Schluss. „Als mein Mitarbeiter und Fotograf Horst Tauchert starb, habe auch ich aufgehört, Eisbär zu sein“, erklärt er. „Ich erinnere mich, dass beim Kramermarktsumzug durchgesagt wurde: Wir haben keinen Eisbären mehr.“

Mittlerweile ist das Eisbärenfell zerfallen und entsorgt – geblieben sind ein Stoffesel und die einen Meter hohe Figur „Mecki“, die bei den Märkten immer mit dabei waren. Für Schepmann sind es Erinnerungen an eine schöne Zeit. Fotos von den früheren Kramermärkten sind übrigens auch auf der Nostalgieausstellung des Schaustellerverbandes zu sehen.

Shop

Shop Product

DVD „Die Fahrkarten bitte!“

Geschichten rund um den Oldenburger Nahverkehr von 1883 bis 1980, produziert von Werkstattfilm e.V.

Dauer: 90 Minuten
Preis: 20 Euro

Im NWZ-Shop bestellen
Shop Product

Bildband „Abbrüche und Aufbrüche in Oldenburg“

Einblicke in die Stadtentwicklung der 1950er- und 1960er-Jahre, herausgegeben von Werkstattfilm e.V.

86 Seiten
Preis: 18 Euro

Im NWZ-Shop bestellen
Shop Product

DVD „Oldenburg im Bild“

Erleben Sie Oldenburg von der Nachkriegszeit bis in die 1960er-Jahre, produziert von Werkstattfilm e.V.

Dauer: über 120 Minuten
Preis: 18 Euro

Im NWZ-Shop bestellen
Shop Product

Bildband „Nächste Haltestelle Stadtumbau“

Oldenburger Stadtentwicklung in der 1950er- und 1960er-Jahren, herausgegeben von Werkstattfilm e.V.


Preis: 18 Euro

Im NWZ-Shop bestellen
Shop Product

Bildband „Oldenburg - Blumen und Beton“

Einblicke in die Stadtentwicklung der 1950er- und 1960er-Jahre, herausgegeben von Werkstattfilm e.V.


Preis: 18 Euro

Im NWZ-Shop bestellen
Shop Product

DVD „Sinnlichkeit und Schaulust“

Erleben Sie die Geschichte des Oldenburger Kramermarkts mit historischen Fotos und Filmen, produziert von Werkstattfilm e.V.


Preis: 18 Euro

Hier bestellen
Shop Product

Oldenburger Kalender 2017

Die Gegenwart im Kopf, die Vergangenheit vor Augen: der Kalender 2017 von Werkstattfilm e.V. mit 13 historischen Fotos.


Preis: 12 Euro

Im NWZ-Shop bestellen

Sonderdruck


Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.