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Geschichte des Oldenburger Kramermarkts

NWZonline und Werkstattfilm blicken mit historischen Fotos und Videos auf die Geschichte der Oldenburger Fünften Jahreszeit zurück.

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07.10.2017

Oldenburg Das Foto aus dem Jahr 1955 weckt bei Sigrid Hirsch-Hamann (61) viele Erinnerungen, auch wenn sie selbst zu jenem Zeitpunkt noch nicht geboren war. Zu sehen ist ihr Vater Walter Hirsch mit der ältesten Schwester Margot und dem damals beliebten Eisbären (Präzisierung bevor Peta aufschreit: Es war ein Mann im Eisbärenkostüm). „Ich war damals zwar noch nicht geboren, aber auch in meiner Kindheit gehörte das Foto mit dem Eisbären beim Kramermarktbesuch noch dazu“, erzählt Sigrid Hirsch-Hamann. Den sehr skeptischen Gesichtsausdruck ihrer Schwester kann sie noch nachvollziehen. „Wir Kinder hatten immer Angst vor dem Eisbären, was die Erwachsenen wiederum amüsiert hat.“

Schönere Erinnerungen hat sie an einen anderen Bären: Einen großen rosa Teddy, den ihr Vater auf dem Kramermarkt gewonnen und am Abend der schon schlafenden Sigrid ins Bett gelegt hatte. „Am nächsten Morgen bin ich völlig überrascht neben dem Teddy aufgewacht und habe mich wahnsinnig gefreut“, erzählt Hirsch-Hamann. Es war nicht der einzige Gewinn, den Walter Hirsch für seine Kinder holte. „Als Polizeihauptkommissar konnte er vor allem am Schießstand regelmäßig Preise abräumen“, erinnert sich die Tochter.

Bis 1962 fand der Kramermarkt auf dem Pferdemarkt statt. „Da war der Markt noch überschaubarer und individueller“, sagt Hirsch-Hamann. „Er war Treffpunkt für Freunde und Bekannte. Wenn sich die Erwachsenen mal ein Bier dort gönnten, war das schon ein Highlight. Und am Abend ging es noch auf ein Glas Wein in ein Lokal.“ Familie Hirsch wohnte damals selbst in der Nähe des Pferdemarkts. „Man konnte alles hören und kriegte die Gerüche mit“, so Hirsch-Hamann. Eine Erinnerung, die sie auch heute noch mit über den Kramermarkt nimmt. „Die Gerüche sind geblieben“, sagt sie.

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