Der VfB Oldenburg ist in den Profifußball zurückgekehrt. Große Zeiten erlebte der Verein mit seinen Fans in der „Hölle des Nordens“ in Donnerschwee.
16000 Zuschauer sahen im Dezember 1979 in Donnerschwee ein attraktives 0:0 zwischen dem VfB Oldenburg und Atlas Delmenhorst. Die früheren VfB-Spieler Harald Witt, Rudi Hagen und Gerold Steindor erinnern sich. In der Saison 1979/80 ...
Über Jahrzehnte war der VfB eine Topadresse im Norden. Nach dem Zweitliga-Jahr 1996 ging es lange Zeit bergab.
Das Projekt des Vereins Werkstattfilm über die 120-jährige Geschichte des VfB Oldenburg feiert am Freitag Premiere. Wir zeigen zwei exklusive Ausschnitte.
1980 startete der VfB Oldenburg in der 2. Bundesliga Nord. Bevor der erste Ball in Donnerschwee rollte, stand der Abstieg schon so gut wie fest.
Nach neun Spieltagen in der Oberliga Nord wechselte der VfB Oldenburg 1989 den Trainer: Wolfgang Sidka führte den Club von Platz 13 bis in die Zweite Liga – wo beinahe die absolute Krönung gelang.
Borussia Dortmund, Borussia Mönchengladbach, 1.FC Köln, Schalke 04, Eintracht Frankfurt, Werder Bremen, Hamburger SV – der VfB Oldenburg begrüßte in seiner Pokalhistorie klanghafte Namen. Zur großen Sensation hat es nie gereicht.
1996 kehrte der VfB Oldenburg für ein weiteres Jahr in die 2. Bundesliga zurück. Dem sportlichen Erfolg standen finanzielle Probleme gegenüber, die den Verein schließlich zum Äußersten zwangen.
Über 70 Jahre lang waren die VfB-Fußballer an der Donnerschweer Straße zu Hause. Finanzielle Probleme zwangen den Verein 1990 zum Verkauf.
Sieben Jahre lang spielte der VfB Oldenburg erstklassigen Fußball: in der Oberliga Nord der 1950er- und 1960er-Jahre. Gegner wie der Hamburger SV und Werder Bremen brachten den Hauch von großer Fußballwelt nach Donnerschwee.
In der Aufstiegsrunde zur Zweiten Bundesliga 1975 verloren die Spieler des VfB Oldenburg viel Vertrauen bei ihren Fans. Angeblich wollten sie gar nicht aufsteigen – zumindest spielten sie so gegen den Spandauer SV.
Der VfB Oldenburg wollte sich 1991 eigentlich nur in der Zweiten Liga etablieren. Überraschend stellen sich die Oldenburger aber als einziger Konkurrent von Bayer Uerdingen um den Bundesliga-Aufsteig heraus.