Bümmerstede - Es ist kein Geheimnis, dass Grünkohl aus Bümmerstede alljährlich die Gaumen beim Defftig Ollnborger Gröönkohl-Äten entzückt. Doch den Stadtteil darauf zu reduzieren, wäre doch zu kurz gesprungen. Vielmehr schafft Bümmerstede den Spagat zwischen dörflichem Charakter und lebendigem Treiben. So wie an der Sandkruger Straße, deren Seiten unterschiedlicher nicht sein könnten. Östlich herrscht rege Betriebsamkeit, wo Supermärkte den Übergang zu Kreyenbrück markieren. Westlich erstreckt sich ein Ort ewiger Ruhe und innerer Einkehr: der Parkfriedhof Bümmerstede.
Von dort aus ist es nicht weit zu den gepflegten alten Häusern am Denkmalsweg und Dorfweg, die Straße führt weiter nach Süden, vorbei an Bümmersteder Krug, kurz darauf sind die Pferde des Oldenburger Reit- und Fahrvereins zu sehen. Die Tiere gehören zu Bümmerstede wie die Weiden und Ackerflächen, die sich Richtung Tungeln erstrecken.
Kinder spielen in den Gärten, entlang der Straßen und den zahlreichen Spielplätzen so wie auf dem glänzend blauen Klettergerüst zwischen Joseph-Bernhard-Wink- und Hero-Dietrich-Hillerns-Straße. Wer von so viel Toben hungrig geworden ist, der kann sich gut mit etwas Süßem stärken.
Dafür wartet zum Beispiel die Bümmersteder Tredde noch mit zwei Anlaufstellen, die an anderen Stellen schon längst aus dem Stadtbild verschwunden sind: Zwei Büdchen machen mit Plakaten und Fähnchen auf sich aufmerksam. So wie Kätes Kiosk, der Weingummi für bunte Tüten ebenso anbietet, wie Lotto oder kalte Getränke. In direkter Nähe zur Grundschule und zur Kaserne, die das Straßenbild mitprägt, immer entlang an Bäckerei, Apotheken und den bunt beklebten Litfaßsäulen am Kasernentor, der Bushaltestelle Waldmannsweg und an der Ecke zum Heidschnuckenweg bis hin zum Kindergarten.
