Oldenburg - Wo anfangen? Am Schloss natürlich. Haben nur wenige Städte, so ’was Schönes. Beim Blick auf den Platz davor, sind wir bei der Lebensqualität: Keramiktage (zum Vormerken: 1./2. August 2020), Weinfest, Bierfest, Schlossfloh, Lambertimarkt, „Kuso“ und Stadtfest mit Kochen am Schloss. Wunderbar.

Dazu über Achtern- und Lange Straße Richtung Lappan eine dichte Einzelhandels-Struktur ohne Autoverkehr mit einer Fülle an Eigentümer-geführten Geschäften, ausgeprägt auch in Nebenstraßen wie der Haarenstraße. Modekaufhäuser, die in die ganze Region ausstrahlen. Beliebte Restaurants – von Mamma Mia bis Schmitz. Mit Munderloh ein großes Radgeschäft mittendrin. Und lauter Kaufleute, die an die Innenstadt und das lokal-orientierte Kaufverhalten ihrer Kunden glauben und viel Geld in die Hand nehmen, um attraktiv zu bleiben – etwa im Bereich der Lederwaren zuerst Holert und jetzt Hallerstede, genauso Bruns und Leffers. Bewusst hat der Oberbürgermeister zum Jubiläum der Fußgängerzone gesagt: „Hier schlägt das Herz der Stadt.“

Dann die Lambertikirche mit ihren großartigen Konzerten, das Staatstheater und nur ein paar Meter weiter das Theater Laboratorium. Die Wallstraße, Rathaus- und Pferdemarkt gehören dazu, der alte Stadthafen mit seinem Flair. Überhaupt: das Wasser – die Haaren, die Bäke am Theater, Jordan und Mühlenhunte. Dann das Grün: Schlossgarten, Eversten Holz, Botanischer Garten. Bus- und Bahnhof. Und natürlich, als vitales Zeichen für ein Versorgungszentrum, das eine großflächige Stadt und die ganze Region versorgt, Autos über Autos, aber eben auch: Fahrräder über Fahrräder.

Und Dobbenviertel und Haareneschviertel haben neben ihren wunderschönen Häusern, noch so viel mehr zu bieten – auch im sportlichen Bereich: vom riesigen OTB mit seinen Hallen und unzähligen Sportangeboten über die gemütliche Tennisanlage des PSV am „Botanischen“ bis zur hoch frequentierten und unverzichtbaren Dobbenwiese und einer Partie Boule und dem Bürgerbrunch am Cäcilienplatz. Die Menschen, die hier wohnen, halten den Daumen hoch: Nirgendwo würden sie lieber leben.

Karsten Röhr
Karsten Röhr Redaktion Oldenburg